Wahlkampfauftakt für Georg Bräutigam

Arnstadts Zukunft als Herzenssache

Arnstadt (ke) - Wer etwas über Georg Bräutigams Wahlprogramm erfahren wollte, musste zu seiner Wahlkampfauftaktveranstaltung am 1. März schon etwas Zeit mitbringen.

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In der "Goldenen Henne" stellte Georg Bräutigam vor zahlreichen interessierten Zuhörern sein Wahlprogramm vor.

© Foto: Kerstin Engelmann

Denn erst ergriffen mit Matthias Köllmer als Vorsitzendem des Pro Arnstadt e.V., Hans-Christian Köllmer als amtierendem Bürgermeister, Fred Klemm als Fraktionsvorsitzendem der Freien Wähler oder Jürgen von Blaustark als Vorsitzendem des Bundes der Vertriebenen in Arnstadt seine Befürworter und Unterstützer das Wort.

Eine Auktion, bei der ein Gemälde nach amerikanischem Vorbild versteigert wurde, ließ die Neugier auf die Rede des Pro Arnstadt-Bürgermeisterkandidaten weiter steigen. Die mit der Versteigerung erzielten rund 345 Euro sollen den Kindern des Rudislebener Kindergartens „Zauberland“ zugutekommen. Die Kleinen wünschen sich ein fest installiertes Badebecken für ihre Einrichtung.

Aber dann kam er doch noch zu Wort und machte deutlich, wie sein Programm unter dem Slogan „Arnstadt - Herzenssache“ im Fall der Köllmer-Nachfolge aussehen soll. Vor allem die positive wirtschaftliche Entwicklung der kleinen und mittelständigen Unternehmen läge ihm am Herzen, so der 56-jährige studierte Volkswirt. Arbeiten, Wohnen und Leben in Arnstadt waren die drei großen Aspekte seiner Rede. Dazu gehöre für ihn neben seiner „Vision, die Arbeitslosigkeit zu halbieren“ und jedem Jugendlichen eine Ausbildungsstelle in Arnstadt zu bieten auch bezahlbarer und geeigneter Wohnraum für alle Generationen sowie ein entsprechendes Freizeitangebot und Vereinsleben.

Dies alles sei für ihn aber nur mit einer „in die Zukunft gerichteten Gebietsstruktur“ möglich. „Wir werden Gespräche mit allen Gemeinden führen, die mit uns zusammen gehen wollen“, betonte er. Und nicht nur die Zukunft der Stadt Arnstadt sei für ihn Herzenssache. Auch die Zukunft der Ortsteile läge ihm sehr am Herzen. „Ich stehe für ein lebenswertes Arnstadt“, lautete sein abschließendes Statement.

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