Kloster Veßra (wotan) - Am 13. Mai 2012 bot das Hennebergische Museum Kloster Veßra Markt mit Handwerkskünsten und Krämerei, Zunfttheater, Gaukelei, Fahrende Spielleut, Mittelalterliche Gasterei, Märchenzauberwelt und Eröffnung einer Sonderausstellung.
Das Mittelalter übt eine große Faszination auf die Menschen aus und wenn dann das Wetter noch mitspielt, kommen schnell Rekord-Besucherzahlen zustande, wie am zweiten Maisonntag.
Um 10.30 Uhr wurde der Mittelaltermarkt musikalisch eröffnet, ebenso anschließend die Sonderausstellung "Malerei und Grafik" von Helmut Storch.
Der Fakir Rudolfo unterhielt mit seiner Trommlerin und die Gruppe "SPIELWUT" aus Chorin-Golzow bot "Sang und Klang aus Gotik und Renaissance", dem sich der Auftritt der Gauklerin Nela anschloss. Ab 13.00 Uhr kamen die Freunde der gefiederten Jäger bei Falkner Thilo Roßbach aus Themar auf ihre Kosten.
Die Gruppe "SPILWUT" führte die Theaterspiele "Tetzel" und "Der Drache und das Mädchen" auf. Letzteres Theaterstück beinhaltete, dass der Staatsminister eines machthungrigen Königs einen Drachen fangen und für Kriegszwecke abrichten wollte. Nachdem das Einfangen des Ungetüms durch Soldaten fehlgeschlagen war, kam er auf die Idee, die Riesenechse durch ein Jungfrauenopfer zu gewinnen. Aber die Tränen der Jungfrau rührten den Drachen und statt sie zu fressen, wurde er ihr Freund. Trotz kleinerer Tonprobleme waren insbesondere die Kinder in der vollbesetzten Klosterruine total begeistert.
Alle Musiker und Gaukler unterhielten beim abschließenden "Musikanten-Tumult".
Die jungen Museumsbesucher übten sich im Bogen- und Armbrustschießen, konnten beim Knüpfen eines Hüpfseils mitwirken oder mit Gänsefedern "Wie ein Mönch schreiben".
Zahlreiche Handwerker führten ihr Gewerbe vor, wie beispielsweise Töpfern oder Drechseln.
An Kulinarischem wurden angeboten: Fladenbrot, Mutzbraten, Gegrilltes vom Rost, frisch geräucherter Fisch, selbstgebräutes Veßraer Klosterbier sowie Brot und Zwiebelkuchen aus dem Backhaus.
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