Drei Kali-Kumpel sterben in Unterbreizbach

Unterbreizbach - Unser freier Mitarbeiter Rüdiger Christ sprach am Abend des 2. Oktober mit dem Bürgermeister der betroffenen Gemeinde:

Bürgermeister Roland Ernst ließ die Fahnen vor der Gemeindeverwaltung auf Halbmast hissen. Die Betroffenheit über die Tragödie ist allen Bewohnern Unterbreizbachs, aber auch den Menschen in der Region zwischen Werra und Rhön anzumerken. Die toten Bergleute waren in Neidhartshausen, Springen und Weilar beheimatet. Es sind Familienangehörige, Kollegen, Vereinsfreunde, Nachbarn um die eine ganze Region trauert. „Seit über hundert Jahren gibt der Kalibergbau den Menschen in und um Unterbreizbach Arbeit und Brot. Obwohl der Standard beim Arbeitsschutz im deutschen Bergbau weltweit einer der höchsten ist, sind solche Katastrophen nicht gänzlich auszuschließen - in diesen Tagen eine traurige Gewissheit.", sagt Roland Ernst.

 

Unterbreizbachs Bürgermeister Roland Ernst (l.) mit dem Landrat und einem Landtagsabgeordneten

Aiuf den Knien vor den Toten

Christine Lieberknecht wirkt hilflos und traurig

Das Kaliwerk mit Ort Unterbreizbach und riesiger Abraumhalde

Alltagliche Arbeit im Schacht

Quelle: R. Christ

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