Berufsfindung im Landkreis Holzminden

Maßnahmen zur Berufsorientierung

Eschershausen (ozv) - Sie unterstützen die Schülerinnen und Schüler im Landkreis Holzminden in Sachen Berufsorientierung und Berufsfindung: Sechs Sozialpädagoginnen und –pädagogen, die an den Oberschulen in Bevern, Bodenwerder, Delligsen und Stadtoldendorf sowie an der Haupt- und Realschule in Eschershausen und an der Hauptschule Holzminden tätig sind.

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Unterzeichnung der Vereinbarung.

© Foto: privat

Landrätin Angela Schürzeberg hatte die beteiligten Schulleitungen sowie die Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen nun zu einer kleinen Feierstunde in die Haupt- und Realschule in Eschershausen eingeladen. Dort wurden die Vereinbarungen für die Durchführung dieser sozialpädagogischen Maßnahmen unterzeichnet. Auf Antrag des Landkreises als Jugendhilfeträger gewährt das Land Niedersachsen bis Ende 2016 die finanziellen Mittel für die Stellen der sozialpädagogischen Fachkräfte. An der Vertragsunterzeichnung nahmen auch Vertreter der freien Träger Labora gGmbH, Projekt Begegnung gGmbH und Verein für Sozialpädagogik Holenberg e.V. teil, bei denen die Sozialarbeiterinnen und –arbeiter angestellt sind. Koordiniert und fachlich begleitet wird das Projekt von der Kreisvolkshochschule Holzminden.
Die erfreuliche Nachricht: Für zwei Schulen wurden höhere Landesmittel bewilligt. An allen beteiligten Schulen können nun jeweils halbe Stellen für die sozialpädagogischen Fachkräfte besetzt werden. Für die meisten der bislang im Rahmen dieses Projekts tätigen Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter bedeutet dies die Verlängerung ihrer Arbeitsverträge. Das Land hat die bestehende Rahmenrichtlinie für die sozialpädagogischen Maßnahmen zur Berufsorientierung verlängert. Die anerkannt gute Arbeit der Fachkräfte ist für die nächsten zwei Jahre gesichert. Bis dahin plant das Niedersächsische Kultusministerium die Entwicklung eines neuen Konzepts für die landesweite Schulsozialarbeit.
Die Sozialpädagoginnen und –pädagogen sollen die Schülerinnen und Schüler unterstützen und fördern. Damit tragen sie dazu bei, dass diese den Anforderungen und Erwartungen der Berufs- und Arbeitswelt gewachsen sind. Zu ihren Aufgaben gehört die enge Zusammenarbeit mit berufsbildenden Schulen, Betrieben, der Berufsberatung der Arbeitsagenturen sowie allen am Übergang in das Berufsleben beteiligten Einrichtungen, wie zum Beispiel Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe. Sie führen mit den Schülerinnen und Schülern Kompetenzfeststellungverfahren durch. Sie unterstützen beim Verfassen von Bewerbungsschreiben. Sie üben Vorstellungsgespräche ein oder helfen den Jugendlichen bei der Suche nach Praktikums- und Ausbildungsplätzen. Die Aufgaben sind vielfältig und orientieren sich an den jeweiligen Schulkonzepten.

 

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