Steuerungsausschuss Südniedersachsen - vom Programm zum Projekt

Projekt von europäischer Strahlkraft und regionaler Wirkung vorgestellt

Südniedersachsen/Goslar (usj) - Am 22. Januar 2015 kamen die Landrätin und Landräte der südniedersächsischen Landkreise sowie die benannten Vertreter und Vertreterinnen für die südniedersächsischen Städte und Gemeinden mit den beiden Landesbeauftragten Karin Beckmann (Leine-Weser) und Matthias Wunderling-Weilbier (Braunschweig) zum ersten Treffen in diesem Jahr zusammen.

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v.l.: Wolfgang Nolte (Bürgermeister Duderstadt), Hans-Erich Tannhäuser (Bürgermeister Northeim), Erik Homann (Bürgermeister Seesen), Bern-hard Reuter (Landrat Göttingen), Eileen Schuldt (Projektbüro), Siegfried Pfister (für den Landkreis Osterode am Harz), Thomas Brych (Landrat Goslar), Dr. Ulrike Witt (Projektbüro), Karin Beckmann (Landesbeauftrag-te Leine-Weser), Angela Schürzeberg (Landrätin Holzminden), Joachim Lienig (Bürgermeister Bodenwerder-Polle), Klaus Becker (Bürgermeister Osterode am Harz), Matthias Wunderling-Weilbier (Landesbeauftragter Braunschweig) und Jörg Richert (für den Landkreis Northeim).

© Foto: Landkreis Goslar

Landrat Brych begrüßte den Steuerungsausschuss im Kreishaus Goslar. Diesmal standen Projekte im Mittelpunkt der Sitzung. Prof. Daniel Gold-mann von der TU Clausthal stellte das „Sekundärrohstoffzentrum zum Recycling von Metallen seltener Erden“ vor. Vier starke Partner aus dem Harz (Recyclex GmbH, der H.C.Starck GmbH, der TU Clausthal und der CUTEC Institut GmbH) sind am größten Ressourcennetzwerks Europas, der Knowledge and Innovation Community „RawMatTERS“ beteiligt. Über das Sekundärrohstoffzentrum sollen neue Verfahren und Produkte für das Recycling und die Substitution von Rohstoffen entwickelt werden. Hierbei nutzen die Beteiligten die Chance ein europäisches „Silicon Valley des Recyclings“ zu schaffen. Südniedersachsen bildet darin das Kerngebiet. 350 neue industrielle Arbeitsplätze sollen entstehen und auch mittelständische Unternehmen der Region sollen Entwicklungsimpulse nutzen können. Der Landesbeauftragte Wunderling-Weilbier sagte die Unterstützung des Projektes durch das Projektbüro und das Amt für Regionale Landesentwicklung zu.

Über den Steuerungsausschuss Südniedersachsen sind die Hauptver-waltungsbeamten/innen der Landkreise, Städte und Gemeinden bei allen Projekten des Südniedersachsenprogramms eingebunden. Dieser wird die beiden Landesbeauftragten dabei unterstützen, regional bedeutsame Projekte zu identifizieren und Projektvorschläge zu bewerten.

Projektbüro Südniedersachsen:
Zur Umsetzung des Südniedersachsenprogramms wurde ein „Projektbüro Südniedersachsen“ eingerichtet. Hier arbeiten MitarbeiterInnen aus den Landkreisen Göttingen, Goslar, Holzminden, Northeim und Osterode am Harz sowie der Stadt Göttingen und des Landes zusammen, um die Region zu unterstützen. Das Projektbüro hat die Funktion einer regionalen Entwicklungsagentur mit folgenden Aufgaben: Anregen, aufgreifen und gemeinsames Weiterentwickeln von konkreten Projekten und Projek-tanträgen aus der Region. Dabei geht es insbesondere um regional be-sonders bedeutsame und kreisübergreifende Projekte, die entsprechende Entwicklungsimpulse setzen.
Zudem unterstützt es die regionalen Akteure in der Weiterentwicklung ihrer Kooperationskultur, arbeitet dabei mit bestehenden Netzwerken der regionalen Akteure zusammen und sucht nach Möglichkeiten der Förderung für Projekte im Südniedersachsenprogramm.

Ansprechpartner für weitere Informationen:
Amt für regionale Landesentwicklung - Projektbüro Südniedersachsen - Dr. Ulrike Witt,
Tel. 0551 5074-113, E-Mail: ulrike.witt@arl-bs.niedersachsen.de

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