Feueralarm in der Sekundarschule

Jugendfeuerwehren zeigten ihr Können

Beverungen (brv) - Unterricht in der dritten Stunde - entsprechend herrschte am vergangenen Freitag gegen 10.05 Uhr noch Ruhe an der Sekundarschule im Dreiländereck in Beverungen.

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Auch die große Drehleiter kommt zum Einsatz.

© Foto: Sekundarschule Beverungen

Während die Schulkinder nach der ersten großen Pause wieder ihre Klassenräume bezogen hatten, räucherte die Feuerwehr den großen Verbindungsflur des 9. Jahrgangs mit Nebel ein.
Plötzlich ertönte das Warnsignal: Feueralarm! Für Lehrer und Schüler galt es nun, zügig die Klassenräume zu verlassen, eventuell vorher noch offene Fenster zu schließen und aus dem Gebäude hinaus zu den Sammelstellen zu laufen. Die Freiwillige Feuerwehr Beverungen rückte mit ihren Fahrzeugen an.
Doch die Aufregung legte sich draußen relativ schnell, als feststand, dass es sich um eine Übung handelte. Zweimal im Jahr wird an der Sekundarschule der Ernstfall geprobt, meistens aber ohne Feuerwehr. Das Besondere an dieser Übung war daher der realistische Ablauf. Bis auf Schulleiter Klaus Oppermann wussten nur wenige Mitarbeiter von der Alarmübung. Die Hausmeister Günter Vössing und Odo Ulrich, die Sicherheitsbeauftragte Tanja Rencker sowie Marlies Grzelak und Marita Grabowski aus dem Sekretariat waren eingeweiht.

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Gemeinsam geht es an die Brandbekämpfung.

© Foto: Sekundarschule Beverungen


Am Ende zeigten sich alle Beteiligten mit dem Verlauf zufrieden. Tanja Rencker hatte als Sicherheitsbeauftragte der Sekundarschule Beverungen gemeinsam mit der Einsatzleitung der Feuerwehr die Übung beobachtet. Bei der Manöverkritik stellte sie einen großen Dank an die ehrenamtlichen Feuerwehrleute heraus, die für die Übung am Vormittag ihre Freizeit opferten.
Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Beverungen unter der Einsatzleitung von Andre' Krempler, Rainer Suermann und Patrick Meyer probten gemeinsam mit zehn Jugendlichen aus den Jugendfeuerwehren Beverungen, Dalhausen und Herstelle den Ernstfall. Alle Jugendlichen sind Schüler an der Sekundarschule im Dreiländereck.

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 Beim Retten kommt es nicht auf Größe an.

© Foto Sekundarschule Beverungen


„Ich finde es ganz, ganz toll, dass wir eine solche Übung unter realen Bedingungen machen können", betonte Sebastian Hundt, der die Übung und das Verhalten der Schülerinnen und Schüler für die Freiwillige Feuerwehr Beverungen beobachtete. Lob zollte er den Schülern und Lehrern. Sie hätten überlegt reagiert und Klassenräume und Gebäude auf den vorgesehenen Wegen schnell verlassen.

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