Sekundarschüler machen sich Gedanken

Schule mit Zukunft

Beverungen (brv) - Schule ist heute nicht mehr nur ein Lernraum, sondern ein Lebensraum, der ganz unterschiedlichen Funktionen gerecht werden soll. Deshalb befassten sich 19 Schülerinnen und Schüler über mehrere Stunden mit dem Lebensraum an der Sekundarschule im Drei-Länder-Eck.

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Sebastian Rapp (stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses Bildung und Familie), Frank Filmar (Leiter Abteilung Schule, Ordnung und Soziales), Roger van Heynsbergen (Vorsitzender des Ausschusses Bildung und Familie), Thomas Evertz (Abteilungsleitung 8 – 10 an der Sekundarschule), Klaus Oppermann (Sekundarschulleiter), Simone Kenter (Berufseinstiegsbegleitung an der Sekundarschule).

© Foto: Judith Hüsken

Dem Ausbildungsmarkt fehlen mehr und mehr Fachkräfte, die Ausbildungen werden immer komplexer und der Unterricht in den Berufsschulen anspruchsvoller. Dazu kommt, dass immer mehr Schülerinnen und Schüler (SuS) keine Lust haben zu lernen, weil sie einfach schulmüde geworden sind. Daraus resultiert, dass die Zahl der Schulabgänger mit einem schlechten oder sogar ganz ohne Abschluss steigend ist.
Das brachte Simone Kenter und Jörg Büttner, die Leiter der Berufsorientierungs-AG der Sekundarschule, auf die Idee, gemeinsam mit den SuS ein Projekt zu erarbeiten. Dieses stand unter dem Motto „Was braucht ihr, damit ihr erfolgreicher und mit Spaß lernen könnt?“
Das gelungene Ergebnis wurde einigen Vertretern der Stadt Beverungen sowie dem Schulleitungsteam der Sekundarschule in einer Powerpoint-Präsentation vorgestellt.
So ist den Jugendlichen an ihrer Schule der soziale Aspekt im Umgang miteinander und die Einhaltung daraus resultierender Regeln genauso wichtig, wie die Verbesserung der Digitalisierung. Sie sind davon überzeugt, dass ihnen alternative Lernmethoden wie zum Beispiel Lernapps oder digitale Lehrbücher und Unterrichtsmaterialien zum Anfassen nicht nur mehr Spaß am Lernen bringen, sondern auch nachhaltigen Lernerfolg garantieren. Außerdem machen sie sich für die Umstrukturierung der Sozialräume und der Mensa stark. Natürlich wissen sie auch, dass so eine Veränderung ebenfalls Ansprüche an sie selbst stellt.
Für ihre Ideen und Vorstellungen zur Umsetzung gab es großen Applaus und durchweg positive Rückmeldungen. Nun kann überlegt werden, welche Veränderungen durchgeführt werden, damit die Sekundarschule Beverungen für ihre Schülerinnen und Schüler weiterhin die Schule der Zukunft ist.

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