Grundschule Lauenförde

Teilnahme am Kinderrechteschulen-Programm

Lauenförde (brv) - Mit dem „Kinderrechteschulen-Programm“ von UNICEF will das Land Niedersachsen verstärkt die UN-Kinderrechtskonvention in seinen Schulen verankern.

Die Grundschule Lauenförde hat sich mit 37 weiteren Schulen bereits verbindlich für das über mehrere Jahre Laufzeit geplante Programm angemeldet. UNICEF begleitet die Schulen auf ihrem Weg zur Kinderrechteschule und verleiht, gemeinsam mit dem Kultusministerium, nach erfolgreicher Teilnahme an einem mehrstufigen Training das „Kinderrechteschulen-Siegel“.
Am vergangenen Dienstag unterzeichneten Kultusminister Grant Hendrik Tonne und Georg Graf Waldersee, Vorstandsvorsitzender von UNICEF Deutschland, während der Auftaktveranstaltung des „Niedersächsischen Kinderrechte-Schulnetzwerkes“ einen Kooperationsvertrag.
Während der Tagung stellte UNICEF Deutschland die Grundlagen des Kinderrechteschulen-Programms vor und beantwortete den Vertreterinnen und Vertretern der Teilnehmerschulen Fragen. „Mit dem Kinderrechteschulen Programm wird die UN-Kinderrechtskonvention ganz konkret im Unterricht und im Schulalltag verankert. Die verbrieften Rechte von Kindern werden so zum festen Bestandteil der Schulgemeinschaft. Kinder und Jugendliche leben ihre Rechte und fordern diese auch über die Schulgrenzen hinaus ein“, stellte Waldersee heraus. Auch für Niedersachsen hat die Stärkung der Demokratiebildung von Anfang an höchste Priorität in der schulischen Bildung: „Mit unserer Ende 2019 gestarteten Initiative „Demokratisch gestalten“ haben wir uns vorgenommen, Kinderrechte und Partizipation im Primarbereich zu stärken – als wichtiges Element eines gelebten und gestaltbaren demokratischen Erfahrungs- und Handlungsraums“, so Tonne.
Die Grundschule Lauenförde fördert schon seit einigen Jahren die Partizipation der Schülerinnen und Schüler, in dem sie diese im Klassen- und Schülerrat systematisch in Entscheidungsprozesse einbindet und sie anleitet und ermuntert, Ideen und Wünsche zielstrebig zu verfolgen und deren Umsetzung anzustreben. Von der Netzwerkarbeit versprechen sich die Schulleiterin Sandra Rossel und die Schulsozialarbeiterin Julia da Costa Campos eine Unterstützung und Stärkung dieses pädagogischen Schwerpunktes und Anregungen zur Weiterentwicklung der Schulqualität.

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