Erfurt - Am vergangenen Samstag feierte Erfurt wieder sein Regenbogenfest, das im vergangenen Jahr vom Behinderten- und Rehabilitationssportverband aus der Taufe gehoben wurde. Es verknüfte Sport und Spiel mit jeder Menge an Informationen und bot behinderten wie nichtbehinderten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsam einen schönen Sommertag zu verbringen.
Bernd Friedrich, Geschäftsführer vom Autohaus Gliniche, und Roy Fritzsche, von Volkswagen Nutzfahrzeuge, übergaben den symbolischen Scheck über 1200 Euro an Lutz Lessmann, den Präsidenten des Thüringer Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes.
© Foto: privatDas integrative Sportfest auf Domplatz wurde begeistert angenommen, denn nicht zuletzt ist die sportliche Betätigung eine gute Möglichkeit für Behinderte und Nichtbehinderte, um die eigene Leistungsfähigkeit zu erfahren und das Selbstwertgefühl zu steigern. Der direkte Kontakt und die Kommunikation ließen Berührungsängste außen vor, und manchmal war es fast so, als finde im Herzen der Altstadt ein sportlicher Wettkampf unter guten Bekannten statt. Gemeinsam konnte man sich auch für die Förderung des Behindertensports ins Zeug legen, denn das Autohaus Glinicke spendierte für jeden Kilometer, der auf dem Fahrradergometer oder mit dem Handbike zurückgelegt wurde, einen Euro. Da lohnte es sich, ins Schwitzen zukommen, denn mit 1200 Euro für 1156 absolvierte Kilometer, ließen Bernd Friedrich und Roy Fritzsche die Vereinskasse klingeln.
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