Erkelner beten für den Frieden

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Die Mitglieder des PGR Erkeln mit Frau Löwen (3. v. links vorne) aus Brakel, welche drei Familien in Brakel eine Zuflucht ermöglicht hat.

© Foto: privat

Erkeln (ozm) - Rund 70 Gläubige haben eine bewegende „Nacht der Friedenslichter“ in der Erkelner Pfarrkirche erlebt. Der Wortgottesdienst wurde von den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates organisiert und vorbereitet. „Als wir uns Anfang des Jahres Gedanken über die Gestaltung der Gottesdienste während der Fastenzeit gemacht haben, wusste noch niemand, wie ernst die Lage in der Ukraine werden würde. Fest stand, dass es eine Nacht der Lichter geben sollte. Diese haben wir dann kurzerhand zur Nacht der Friedenslichter gemacht“, erläutert Kathrin Rampe. Die Kirche St. Petri Kettenfeier erstrahlte an diesem Abend passend in gelb und blau. Mit dabei waren auch drei Familien aus der Ukraine, die von ihren Erlebnissen auf der Flucht und der Situation in ihrem Heimatland berichtet haben. Musikalisch wurde die Nacht der Friedenslichter von Christoph und Konrad Johlen sowie Caterina und Felix Schrick gestaltet. Besonders bei der live-Version von Udo Lindenbergs Klassiker „Wozu sind Kriege da?“ standen den meisten Besuchern die Tränen in den Augen. Auch die Spendenaktion war ein großer Erfolg: über 1.700 Euro kamen für die Flüchtlingshilfe zusammen.

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