DJK Brakel unterstützt

Tanzen und Teilen für Flüchtlingshilfe

Bild anzeigen

V.l.: Bürgermeister Hermann Temme, Karin Schell (1. Vorsitzende Förderverein ökumenische Flüchtlingshilfe), Marion Benzait (Flüchtlingshilfe Stadt Brakel), Hans-Jürgen Borchert (Vorstand DJK), Rudolf Mönikes (Flüchtlingshilfe Stadt Brakel) und Mitglieder der Tanzabteilung der DJK.

© Foto: privat

Brakel (ozm) - Der 24. Februar 2022 - Ausbruch des Krieges in der Ukraine – zeitgleich Planung des „Mittsommerballes“ der DJK Brakel. Zwei Ereignisse, die auf den ersten Blick nicht miteinander in Zusammenhang stehen, sich sogar eher widersprechen – dort Krieg und hier Tanz? Bereits in der Planungsphase entstand jedoch in der Tanzsportabteilung der DJK die Idee, sich als gemeinnütziger Verein der gesellschaftlichen Verantwortung zu stellen und die Personen zu unterstützen, die in dieser Zeit dringend Hilfe benötigen. Zu diesem Personenkreis zählen in Deutschland mittlerweile 225000 Geflüchtete aus der Ukraine, die dort gewaltsam ihrer Heimat beraubt wurden und hier eine erste Zuflucht gesucht haben. „Auch in Brakel konnten bis zum März dieses Jahres 60, mittlerweile etwa 180 Menschen, vorwiegend Mütter mit Kindern jeder Altersstufe, Aufnahme finden“, so berichtet Marion Benzait, Sozialarbeiterin in der Flüchtlingshilfe der Stadt Brakel. In einem ersten Gespräch zeigte sich auch Bürgermeister Hermann Temme begeistert vom Engagement des Brakeler Traditionsvereins und bahnte Kontakte an. Bei einem gemeinsamen Treffen der Vertreter der Stadt und der DJK Brakel konnte die Spende übergeben werden, die einerseits aus den Eintrittsgeldern des Mittsommerballes stammt. Andererseits erwarben viele der zahlreichen Gäste einen der kreativ gestalteten Flaschenöffner in Form eines Tangopaares, sodass sich die Flüchtlingshilfe über die runde Summe von 1500 Euro freuen darf.
Marion Benzait zeigt auf, dass unter anderem Freizeitaktivitäten, wie zum Beispiel der Besuch des Schwimmbades oder ein Ausflug zur Freilichtbühne nach Bökendorf, aber auch Übersetzungsleistungen für wichtige Dokumente durch diese Mittel finanziert werden können. Neben allen formalen und finanziellen Unterstützungen sei jedoch zu betonen, „dass Integration nur durch Mitmenschen gelingt, die sich auch aktiv dafür einsetzen - insbesondere durch ehrenamtliches Engagement!“
Diese Möglichkeiten der Unterstützung bieten sich allen Brakeler Bürgerinnen und Bürgern in dem Arbeitskreis der ökumenischen Flüchtlingshilfe. Hier soll den Neuankömmlingen das Erlernen der deutschen Sprache und die Bewältigung von Alltagsproblemen ermöglicht werden. Informationen dazu finden Interessierte unter www.brakel.de/Familie-Bildung/Soziales-Senioren/Flüchtlingshilfe/.

Möchten Sie diesen Artikel

Versenden Drucken
Anzeige

Diesen Artikel versenden

Absender-E-Mail:*
Empfänger-E-Mail:*
Nachricht:*

* Pflichtfelder