Bad Karlshafen (bs) - Zum 50. Jubiläum der Einweihung der Stephanuskirche in Bad Karlshafen feierte die Kirchengemeinde mit vielen Aktiven und Gästen. Nach dem Festgottesdienst mit Pröpstin Wienold-Hocke und dem Pfarrer, der zur Einweihung der Kirche in Bad Karlshafen tätig war, Pfarrer i. R. Karl-Heinz Illigmann konnte die Sonderausstellung „Karlshafen und seine Kirchen – 50 Jahre Stephanuskirche“ im Hugenottenmuseum eröffnet werden.
Die Sonderausstellung zeigt, sakrale Gegenstände und dokumentiert die Geschichte des Kirchenbaues in Bad Karlshafen, anhand der Entwürfe für die Kirchenbauten mit Presseberichten und vielen Dokumenten aus dem Archiv. Die Kinder der Ev. Kindertagesstätte „Arche Noah“ hatten Bilder zu Thema Kirche und zu biblischen Geschichten gemalt und geklebt die ebenfalls in der Sonderausstellung zu sehen sind. Ein Modell der Stephanuskirche wurde von Rainer Hartmann angefertigt. Das Hugenottenmuseum und die Bad Karlshafener Tafel konnten kostenlos besichtigt werden. Führungen wurden in der Stadt, im Hugenottenmuseum und in der Stephanuskirche angeboten. Daniela Köhler, als Lehrerin, stellte mit Kindern des Kinderchores der Sieburgschule eine Schulstunde bei den Waldensern nach. Die Konfirmanden zeigten ein Schattenspiel mit dem Titel „Stephanus“.
Mit Eintopfessen und Kuchenbuffet war für das leibliche Wohl gesorgt. Zahlreiche musikalische Beiträge unterhielten und erfreuten die Festgäste. Die Kinder des Chores der Sieburgschule unter der Leitung von Wassili Geiger sangen Frühlingslieder mit deutschen und französischen Texten und mit besonderem Einsatz das Lied vom gelben Unterseeboot. Am Chorkonzert nahmen der Ökumenische Kirchenchor und die Chöre der Liedertafel teil. Das Saxophonquartett „Sax 4“ ließ die Instrumente in der Stephanuskirche erklingen und die Barockmusik des Ensembles „Klangrede“ begeisterte das Publikum.
Fast den ganzen Sonntag konnten die Festgäste an den verschiedenen Kunsthandwerksständen den Künstlern zusehen und Lieblingstücke erwerben. Die Kinder hatten unter anderem Spaß am Kinderschminken und Glas gravieren. Genealogische Auskünfte konnten im Hugenottenmuseum eingeholt werden. Eine Kutschfahrt durch Bad Karlshafen war ebenso möglich wie das Stöbern in den Regalen des Bücherflohmarktes.
Die beiden Veranstaltungsorte des Jubiläums, die Stephanuskirche und das Hugenottenmuseum waren mit einer grünen Klebebandspur auf dem Straßenpflaster verbunden und Pfarrer Werner Köhler pendelte zur Ansage der jeweiligen Programmpunkte zwischen den Gebäuden.
Die Sondersausstellung „Karlshafen und seine Kirchen – 50 Jahre Stephanuskirche“ ist noch bis zum 31. August im Hugenottenmuseum zu sehen.
Noch keine Kommentare vorhanden