Sonderausstellung und Handwerkermarkt

Salzfest am Hugenotten-Museum

Von Barbara Siebrecht
Bad Karlshafen – Mit der Eröffnung der Sonderausstellung „Here I stand, Martin Luther, die Reformation und die Folgen“ wurde am Tag des offenen Denkmals das Salzfest eingeläutet. In diesem Fest vereinten sich die hugenottische Tradition der Stadt und die Tradition der Sole-Nutzung, die zur Ernennung zum Heilbad vor 40 Jahren beitrug.

Bild anzeigen

Salzsieden wie Anno dazumal mit dem Heimat- und Museumsverein Bodenfelde.

© Foto: Siebrecht

Die sehr gelungene Ausstellung, die anschaulich über die Person Luthers, seine Zeit, und die Auswirkungen seiner Thesen informiert, trug Jochen Desel zusammen. Die Sonderausstellung ist noch bis Samstag, den 4. November 2017, im Hugenotten-Museum zu sehen.


Nach der Ausstellungseröffnung erklärte Jost Riedel den Kunsthandwerkermarkt, der im Hof des Museums und am Hafenplatz aufgebaut war, für eröffnet. Die Wesertherme und die Bad Karlshafen GmbH beteiligten sich gemeinsam mit gleich drei Ständen. Thermenkarten und Produkte mit dem Bad Karlshafener Salz konnten erworben werden. Saunameister Patrik Aguiar erregte mit Eukalyptus-Duft seiner Show-Aufgüsse Aufmerksamkeit. Der Küchenchef der Wesertherme, Albert Lückert hat ein Kürbissüppchen mit Kartoffel, Ingwer und Cilli vorbereitet und bot Kuchen und Grillwurst mit Pommes an.

Bild anzeigen

Im Gewölbekeller gab es eine riesige Auswahl beim Bücherflohmarkt.

© Foto: Siebrecht


Gleich daneben wurden Gourmetprodukte zur Verkostung und zum Verkauf angeboten und das Team von Prophysio informierte über Fitnessangebote und individuelle Ernährungsweisen, die den Stoffwechsel ankurbeln. Informationen über Klangschalen und Bilder der eigenen Schwingungen in Marmorierungs-Technik wurden verschenkt. Silberschmuck aus Besteck und die Aquarelle und Zeichnungen wurden bestaunt. Selbst genähte Taschen, Kissen und Geldbörsen, floristische Arbeiten, Marmeladen, Seifen und viele anderen selbst hergestellte Produkte wurden interessiert begutachtet und gekauft. Die Besucher bestaunten die Handwärmer mit eingestricktem Perlenmuster und die ideenreichen Töpferwaren. Die Salzfee wanderte zwischen den Besuchern umher und verschenkte ihr Märchen. In historischem Kostüm zeigte der Bodenfelder Heimat- und Museumsverein das Salz-Sieden.

Bild anzeigen

Bei Handwerkermarkt gab es wie hier bei den Töpferwaren Schönes und Erstaunliches zu sehen.

© Foto: Siebrecht


Die Kurkapelle spielte zur Freude der zahlreichen Gäste auf, die das sonnige Wetter genossen und in den hochwertigen Angeboten der Kunsthandwerker stöberten. Tonwaren, Perlenschmuck, Handwärmer mit Perlen und außergewöhnliche Vogelhäuschen fanden ebenso Käufer, wie die kunstvoll geschliffenen Glaswaren. Selbst mitmachen war beim Holzscheiben-Schleifen und beim Glasschleifer möglich. Der Bücherflohmarkt im Gewölbekeller hatte eine riesige Auswahl sehr preisgünstiger Bücher im Angebot. Das kleine, gemütliche Salzfest am Hugenottenmuseum hatte ein gehobenes Flair und war gut besucht. Vielleicht gibt es in Zukunft eine Neuauflage dieses Konzeptes, das so gut zur Sole- und Hugenottenstadt passt.

Möchten Sie diesen Artikel

Versenden Drucken
Anzeige

Diesen Artikel versenden

Absender-E-Mail:*
Empfänger-E-Mail:*
Nachricht:*

* Pflichtfelder