SPD Bad Karlshafen/Helmarshausen

Ehrungen beim Neujahrsempfang

Bad Karlshafen (brv) - Im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs des SPD Ortsvereins Bad Karlshafen/Helmarshausen standen neben Ehrungen die Diskussionen über kommunale Themen wie Salzeinleitung in die Weser, Hafenöffnung und Windkraft im Reinhardswald.

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Die geehrten Mitglieder: (v.l.) Erich Rennert, Herbert Gaminek, Christa Graß und Brigitte Hofmeyer.

© Foto: privat

Die SPD-Unterkreisvorsitzende und MdL Brigitte Hofmeyer hatte es übernommen, gemeinsam mit dem stellvertretenden OV-Vorsitzenden Erich Rennert die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften in der SPD vorzunehmen. Für 50-jährige Mitgliedschaft wurde Herbert Gaminek geehrt. Der ehemalige Pflegedienstleiter des Krankenhauses Helmarshausen war in vielen Gremien für die SPD tätig gewesen, so u.a. langjähriger Stadtrat im Magistrat von Bad Karlshafen. Die Urkunde und Ehrennadel für 40-jährige Mitgliedschaft erhielt Christa Graß. Brigitte Hofmeyer würdigte den Einsatz der beiden „echten Sozialdemokraten“ mit herzlichen Worten.

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Prof. Dr. Wolfgang Wiest bei seinem Vortrag über die Salzeinleitungen.

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Im Zentrum des politischen Teils des Empfangs stand ein Referat des 2.Vorsitzenden des Aktionsbündnisses „Salzfreies Märchenland“, Prof. Dr. Wolfgang Wiest. Er mahnte an, dass Bad Karlshafen von der Einleitung der Abwässer aus einem Rückhaltebecken besonders betroffen sein würde, denn das geplante Becken läge nur wenige Kilometer flußaufwärts der Kurstadt. „Gemessen an dieser Tatsache ist es bedenklich ruhig in einer Kommune, die direkt mit den Auswirkungen zu tun haben würde,“ klagte er. Kritisch setzte er sich mit der Geschäftspolitik und der politischen Einflussnahme des Konzerns K+S auseinander.
Erwartungsgemäß kontrovers diskutierten die zahlreichen Gäste in der Mensa der Marie-Durand-Schule nach entsprechenden Statements von Brigitte Hofmeyer bzw. Erich Rennert und SPD-Fraktionsvorsitzender Andrea Löschner die Themen Hafenöffnung und Windräder im Reinhardswald sowie die bevorstehenden Abstimmungen zum Bürgerentscheid und der Kommunalwahl. Und so war es nicht verwunderlich, dass man lange zusammensaß und sich Kaffee und Kuchen sowie später auch des eine oder andere Kaltgetränk schmecken ließ.

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