Bad Karlshafen (brv) - Erfreulich und überraschend viele Mitglieder und Freunde waren der Einladung des SPD-Ortsvereins Bad Karlshafen/Helmarshausen zu dem traditionellen Kaffeetrinken aus Anlass der Neujahrsbegrüßung gefolgt.
Vom 1. Vorsitzenden Christian Heuser wurden die Gäste herzlich begrüßt. Er wünschte allen Anwesenden ein gutes und glückliches neues Jahr 2012, auf das man gemeinsam mit einem Gläschen Sekt anstieß, bevor sich die Gäste das üppige Kuchenangebot schmecken ließen.
Gut angenommen wurde damit das neue Konzept des Ortsvereins, die Veranstaltung zentral im Rathaus in dem barrierefrei zu erreichenden Gästeraum durchzuführen, denn zeitweise gab es keine freien Sitzplätze mehr. Heuser nahm den guten Besuch zum Anlass, die Ortsvereinsarbeit des vergangenen und des kommenden Jahres in den Mittelpunkt seiner Ausführungen zu stellen.
Nach den guten Erfahrungen im letzten Jahr einer gemeinsamen öffentlichen Veranstaltung zusammen mit dem portugiesischen Kulturverein sind umgehend die Planungen für eine Fortführung dieser Kooperation im neuen Jahr angelaufen. Mittlerweile sind von der Stadtverwaltung alle Genehmigungen für eine Großveranstaltung am 30.April vor dem Rathaus erteilt worden. Eine Liveband aus Portugal soll für die notwendige Stimmung sorgen und es werden deutsche und portugiesische Speisen und Getränke angeboten, so dass viele Attraktionen für die Begrüßung des Wonnemonats Mai gegeben sind.
„Kommunalpolitiker sind ehrenamtliche Insolvenzverwalter", mit diesem Satz fasste Fraktionsvorsitzender Joachim Ewers die aktuelle Tätigkeit im Stadtparlament aufgrund der Finanzsituation zusammen. Gleichwohl sparte er nicht mit Kritik an der eigenen Arbeit wie auch den gegenwärtig politisch Verantwortlichen im Rathaus. Selbstkritisch setzte er sich noch einmal mit der Bürgermeisterwahl und dem Kommunalwahlergebnis des vergangenen Jahres auseinander. „Aber die Verantwortung tragen seit 2005 andere im Stadtparlament. Messt diese an ihren Versprechungen vor den Wahlen!" rief er den Gästen zu und spielte damit auf Wahlaussagen von Bürgermeister Otto sowie den so genannten bürgerlichen Fraktionen von CDU und FWG an. „Vor der Wahl hatte man den Eindruck, ein Herr Schabbing steht zur Wahl und jetzt hört und liest man nichts mehr vom Stadtmarketing-Konzept."
Kein Wunder, dass die Anwesenden noch lange in gemütlicher Runde beisammen blieben, um über die angeschnittenen Themen zu diskutieren. Und man fand auch Zeit für Gespräche "rund um Karlshafen und Helmarshausen". Die Zeit verging den meisten Anwesenden viel zu schnell und man freute sich auf das nächste Treffen.
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