Leinefelde-Worbis/OT Breitenholz (ts) - Zahlreich waren die Breitenholzer am Mittwoch Abend auf dem Gemeindesaal erschienen um die zwanzigjährige Eingemeindung zur Stadt Leinefelde-Worbis zu feiern.
Gerd Reinhardt, Bürgermeister von Leinefelde-Worbis, überreicht ein Wappen-Bildnis an den Breitenholzer Ortsteilbürgermeister Dirk Hackethal
© Foto: Tobias SchulzDie Ursprünge von Breitenholz reichen zurück bis ins Jahr 1544, hier existierte ein "Original Papier mit Siegel" ausgestellt von Levin, Freiherr von Wintzingerode-Knorr, welches aber leider verschollen ist. Der Name der Gemeinde leitet sich ab von Breites Holz, ist also natürlichen Gegebenheiten geschuldet. Breitenholz ist bekannt für seine Wallfahrtskirche mit Gnadenbild. Alljährlich am 02.Juli findet hier die Wallfahrt zum Fest Maria Heimsuchung statt. Markant ist auch eine uralte hohle Linde in der Mitte des Dorfs. Die Eingliederung der Gemeinde zur heutigen Stadt Leinefelde-Worbis erfolgte am 01.01. 1992. Der Leinefelder Bürgermeister Gerd Reinhardt blickte in seiner Festansprache auf diesen Prozess zurück und verdeutlichte zum Beispiel auch die zahlreichen Verpflichtungen der Stadt gegenüber Breitenholz, was zum Beispiel bauliche Maßnahmen und Infrastruktur angeht. Im Jahr 2004 wurde eine Chronik des Ortes veröffentlicht, herausgegeben durch Dr. Helmut Godehardt. Anlässlich der Festveranstaltung überreichte Gerd Reinhardt dem Ortsteilbürgermeister Dirk Hackethal ein Bild mit dem Wappen des Orts. Dieses zeigt sowohl die Konturen der Wallfahrtskirche wie auch der markanten Linde in der Ortsmitte. Weiterhin gab es Grußworte von Landrat Dr. Werner Henning und Dechant Wehner. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt durch die Blaskapelle Breitenholz.
Noch keine Kommentare vorhanden