Aufregender Konficup auf dem Himmelsfels

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Entspannte Teamer vor ihrer Botschaft.

© Foto: privat

Spangenberg (hak) - 101 Konfis aus Hofgeismar Grebenstein, Hombressen und Udenhausen waren zum Konficamp auf dem Himmelsfels in Spangenberg aufgebrochen. Zwölf Teamer waren gemeinsam mit Pfarrerin Kristina Bretschneider und Pfarrer Markus Schnepel, Pfarrer Axel Nolte und Gemeindereferent Markus Schneider vorausgereist, um mit dem Team vom Himmelsfels alles vorzubereiten. Sie trafen dort auf Paolo aus Brasilien, Steve aus Nigeria, Steffen aus Bielefeld und ihre Mitstreiter aus Ruanda, Indonesien, Indien, Surinam, Südafrika und dem Irak. Zusammen bildeten sie ein internationales Team, das die Konfis am Freitagmorgen in Empfang nehmen sollte. Als die zusammen mit den Pfarrerinnen Britta Steinkamp und Elke Gaiser aus den Bussen stiegen, sahen sie erst mal noch gar nichts vom Himmelsfels, sondern nur einen bewaldeten Hang. Und dann ein paar Menschen an einem Schlagbaum. Hier am“ Zoll“ begann die Zeit in einer anderen Welt. Zunächst brauchte jeder einen Pass, um überhaupt auf das Gelände zu kommen. Dann gab es erste verrückte Spiele zum Nachbrüllen und Nachtanzen. Schließlich ging es auf den Berg und in die Botschaften. So heißen die Bauwagen, die seit 2006 als Quartiere auf dem Himmelsfels stehen. Von Südafrika über Nepal, Schottland und England, Russland und Arabien bis Holland und Belgien verteilten sich die Konfis. Nach einer schnellen Rallye hatten sie sich einen Überblick über den Himmelsfels und seine besonderen Orte verschafft. Dann ging es nach Israel zum BAM (Bibel am Mittag). Viele moderne Lieder mit den Sängerinnen und Sängern des Himmelsfels und eine kleine Geschichte des Berges waren dort zu erleben.
Nach dem Mittagessen war Zeit, mit dem Himmelsfelsteam an dessen Heimatorte zu reisen und die Länder kennenzulernen. Dass man in Nigeria mit Naira bezahlt, Runda das Land der tausend Hügel im Herzen von Afrika ist und was es mit Begrüßungsriten in Indonesien auf sich hat, wusste vorher nicht unbedingt jeder.
Nach einer kleinen Gruppenphase in den Gemeindegruppen ging es mit dem Himmelsfelsteam beim GAFA (Gospel am frühen Abend) in der Jubelkirche weiter. Wer bisher noch nicht im Rhythmus der Musik gewippt hatte, wurde hier von Steve und Paolo in Gesang und Tanz mitgenommen. Aus den 101 Konfis und dem Team wurde ein riesiger Gospelchor, ganz ohne Probe. Und dann zeigte Paolo, wie man mit seinem Körper ganz ohne Worte beten kann, und alle machten mit. „Es war eine irre Stimmung, der sich keiner entziehen konnte. Ein paar Momente, die ich so schnell nicht vergessen werde“, erinnert sich Markus Schneider.
Nach dem Abendessen gab es noch ein Geländespiel und dann wanderten die Konfis in ihre Botschaften. Manche nahmen dazu den Weg über den Gipfel, um noch einen Blick auf den Sternenhimmel werfen zu können.
Die Nacht in den Botschaften war viel zu schnell vorbei und schon traf man sich zur SAM (Stille am Morgen) in der Jubelkirche. Gut gestärkt ging es nach dem Frühstück in den Tag, der noch mehr Konfis brachte. Fast 200 Konfis aus dem Kirchenkreis Wolfhagen reisten zum Konfestival an. Und gemeinsam mit den Konfis aus Hofgeismar feierten sie an diesem Samstag ihren Glauben. Es wurde viel gesungen. Bei Workshops wie Tanz, Jugger, Percussion u.v.m. kam man sich näher. Zum Abschluss gab es einen großen Gottesdienst mit Liedern, Tanz und einer Geschichte über einen Baum, der sein Herz öffnet, obwohl ihn das verletzbar macht.

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