Fair und lokal einkaufen

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Eine Blick in die Hofgeismarer Fußgängerzone.

© Foto: Seidenstücker

Von Inge Seidenstücker

Hofgeismar – In immer mehr Innenstädten gibt es zunehmend leer stehende Ladenlokale. Immer weniger Menschen kommen, die Fußgängerzonen werden unattraktiv und die Innenstädte verwaisen. Ein Teufelskreis, weshalb viele Läden schließen müssen.
Einer der Hauptgründe ist sicher das Internet - besonders jetzt, in de Zeit der Corona-Pandemie. Natürlich ist es sehr bequem, quasi vom Sofa aus zu jeder Tages- und Nachtzeit in einem riesigen Angebot zu stöbern und sich Waren einfach nach Hause liefern zu lassen. Doch hat dies nicht nur Vorteile. Denkt man an den enormen Aufwand für Logistik und Verpackung und die damit verbundene Umweltbelastung, regt sich schnell das schlechte Gewissen. Ganz zu schweigen von den vielen Rücksendungen, wenn etwas nicht passt oder gefällt.
Doch das eigentliche Einkaufsvergnügen bleibt dabei gänzlich auf der Strecke. Erinnert man sich, wie nett es war, wenn man mal z. B. in den Schreibwarenladen um die Ecke gehen konnte, brauchte man einen Klebestift oder Radiergummi und dort noch Bekannte traf, mit denen man ein paar nette Worte wechselte. Auch ein kompetentes Beratungsgespräch bekommt man in der Regel nur im Fachgeschäft vor Ort.
Ist das Einkaufen im Internet auch noch so verlockend, sprechen sicher sehr viel mehr Gründe dafür, vor Ort einzukaufen. Denn müssen die Geschäfte schließen, gehen auch Arbeits- und Ausbildungsplätze verloren. Und preiswerter ist der Einkauf im Internet auch nicht zwangsläufig. Vergleichen ist immer gut, aber bitte richtig. Denn man sollte immer auch den Service, der bei den örtlichen Anbietern selbstverständlich dazu gehört, berücksichtigen. Dieser ist bei den meisten Internetanbietern nicht im Preis inbegriffen.
Die Frage, ob einkaufen im Internet oder lieber lokal vor Ort, beantworteten einige Kunden in der Hofgeismarer Fußgängerzone.

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Regina Herborg aus Bad Karlshafen findet es schön in der Hofgeismarer Fußgängerzone und kauft gerne hier ein.

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Merjena Wetsch aus Hofgeismar ist mit dem Angebot in Hofgeimar zufrieden.

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Maryvonne Jacque (links), die in Hofgeismar lebt, und ihre Freundin Aurore van Eemeren aus Hombressen kaufen lieber vor Ort und wünschen sich einen größeren Wochenmarkt mit Anbietern aus der Region.

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Sven Messerschmidt aus Bad Karlshafen informiert sich gerne im Internet, wenn er etwas anschaffen möchte, und schaut dann bei den Anbietern vor Ort.

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Petra Heidenreich aus Grebenstein gibt an, dass sie alles, was es lokal gibt, auch dort kauft.

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