German Center of Modern Art

Zusammenarbeit mit Millionenmetropolen

Hombressen (haj) - Der Trickfilm über die Hombresser Friedenseiche erlebte seine Premiere in der zweitgrößten Stadt Georgiens und führte zu einer Zusammenarbeit des nordhessischen Dorfes mit zwei Millionenmetropolen aus Russland und Bulgarien.

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V.l.: Artur Klose mit den Festivaldirektorinnen Nadezhda Slavova aus Sofia und Lilia Nemcenko aus dJekaterinburg.

© Foto: privat

In der zweitgrößten Stadt Georgiens hat der zweieinhalb Minuten lange Trickfilm über die Hombresser Friedenseiche seine Premiere erlebt. Sie fand während des internationalen Trickfilmfestivals in dem am Schwarzen Meer gelegenen Touristen-Magneten Batumi statt.
Zu diesem Ereignis wurde Artur Klose aus Hombressen eingeflogen.
„Dass für meine Reise und den Aufenthalt dort vom Bundesministerium für Kultur und Denkmalpflege des Staates Georgien finanzielle Mittel bereitgestellt wurden, zeigt deutlich, wie sehr es im Ausland geschätzt wird, was ich mit meinem künstlerischen Schaffen für Jugendliche leiste“, sagte der Hombresser Künstler und Gründer des German Center of Modern Art.
Der Wert seiner Arbeit wurde in Batumi erneut bestätigt, denn auf das bereits im zweiten Jahr in Folge in Hombressen stattfindende „Festival of Young Animation Film“ wurden Direktorinnen zweier etablierter internationaler Trickfilmfestivals aufmerksam: Lilia Nemcenko aus der am Ural gelegenen Millionenmetropole Jekaterinburg sowie Nadezhda Slavova aus der bulgarischen Hauptstadt Sofia. Beide wünschen sich, dass Jugendliche aus ihren Ländern regelmäßig nach Hombressen zu den von Klose organisierten Veranstaltungen kommen und dort an seinen Workshops teilnehmen.
Man ist sowohl in Russland als auch in Bulgarien daran interessiert, deutsche Jugendliche nach Jekaterinburg und Sofia einzuladen, damit sie dort die Gastfreundlichkeit dieser Länder erleben, jungen Menschen vor Ort begegnen und mit ihnen kreativ arbeiten.
„Es ist wirklich unfassbar, dass ich mit meiner Jugendarbeit in einem deutschen Provinzdorf Aufmerksamkeit in dermaßen großen Städten im Ausland wecke, sodass zwei Millionenmetropolen eine Brücke nach Hombressen schlagen möchten“, so Klose.

Dank der Einladung nach Georgien gab es in Batumi ein Wiedersehen Kloses mit den Jugendlichen, die in diesem Jahr Hombressen besucht hatten, um dort an dem Trickfilm zur Friedenseiche zu arbeiten. In Nordhessen erstellten die jungen Gäste das Drehbuch sowie Design und die Animation. Der Filmschnitt sowie die Vertonung erfolgten anschließend in ihrer georgischen Heimat, sodass auch Klose das fertige Produkt zum ersten Mal auf der Leinwand in Batumi sah. Es hat ihn erstaunt, dass seine Gäste von ihrer Deutschlandreise so positiv beeinflusst waren, dass einige angefangen hatten, Deutsch zu lernen. Deshalb konnte der bereits in der Presse im Ausland mehrmals als „Botschafter der deutschen Sprache“ benannte Hombresser mit ihnen in Georgien zum ersten Mal auf Deutsch sprechen und sich so über die Wirkung seines Engagements zusätzlich freuen.

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