Gera (jüflei.) Auf dem Tag genau am 10. Mai 1934 wurden 34 Geraer Juden auf dem Güterbahnhof am Geraer Hauptbahnhof zusammengetrieben, erst zwei Stunden vorher erfuhren sie von ihrem Abtransport.
Vor einem improvisierten Altar mit Namen deportierter Juden aus Gera wurden Blumen niedergelegt.
© Foto:jüflei.Jeder durfte ein Wäschepaket mitnehmen alles andere musste zurückgelassen werden. Auf sie wartete ein umgebauter Viehwagen. Später war der Wagen verschwunden und die wenigen Habseligkeiten der Deportierten waren an ein Zaun aufgestapelt worden. Ein grausige Szenerie, die am 10. Mai 20012 anlässlich einer Gedenkveranstaltung auf dem Geraer Hauptbahnhof wachgerufen wurde. Ein Dokumentarfilm, bei dem auch ein Zeitzeuge zu Wort kam veranschaulichte eindrucksvoll das Geschehen.
Das Thüringer Netzwerk „10. Mai 1942. /0 Jahre Deportation der Thüringer Juden“ hatte zum Gedenken an die ermordeten 513 Thüringer Juden aufgerufen. Auf verschiedenen Thüringer Bahnhöfen wurde der Opfer gedacht.
Im Jahr der Machtergreifung der Nationalsozialisten gab es in Gera 378 Juden, ein Teil wurde bis 1942 vertrieben. In der Progromnacht wurden viele jüdische Männer in Gera verhaftet und ins KZ Buchenwald gebracht.
Nach der Berliner Wannseekonferenz, bei der die Judenvernichtung beschlossen wurde, setzte die systematische in Judenvernichtung ein, die am 10. Mai in Gera begann. weitere Männer Gedenkstunde, die vom interkulturellen Verein Gera und dem Jüdisch-Deutschen Kulturverein initiiert wurde sprach ein junge Geraerin, die aus Israel eingewandert ist, ein Gebet für die ermordeten jüdischen Mitbürger aus Gera.
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