Feuerwehr eilt zur Rettung

Bambi in Not

Suhl (Feuerwehr/sg) - Am Morgen, des Mittwoch 06. Jnui kurz nach 6.00 Uhr ging bei der Feuerwehr Suhl ein ungewöhnlicher Notruf ein. Ein schreiendes Reh solle in einem Gartentor klemmen. Die Feuerwehrleute zögerten nicht, sofort eilten die Kameraden der hauptamtlichen Wache zur Hilfe.

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Bambi in Not

© Foto: Feuerwehr

Vor Ort trauten die Helfer kaum ihren Augen. Tatsächlich hatte ein Reh versucht durch die schmalen Streben eines Zaunes hindurch zu schlüpfen. Mit den Vorderläufen war das auch schon gelungen, doch dann gab es kein Vor oder Zurück mehr. Schreiend hing es nun in seiner misslichen Lage fest. Die Kameraden zögerten keinen Moment. Zunächst stützen Sie das Tier bis das schwere Gerät aufgefahren war. Mittels hydraulischen Spreizgerät weiteten sie die Streben soweit bis sie das junge Tier behutsam herausheben konnten.
Eingehüllt in eine Decke beruhigten die Retter das Tier zunächst. Zwischenzeitlich hatten sie auch schon einen Spitznamen für ihren kleinen Schützling gefunden. Wie sollte es anders sein – „Bambi“! Nun ging es darum zu klären, wie es mit Bambi weiter geht. Sie holten sich Rat beim örtlichen Tierparkleiter. Die Verletzungen waren minimal, so dass sie gemeinsam entschieden Bambi wieder in die freie Wildbahn zu entlassen. In eine Decke gehüllt fuhren die Kameraden es in das nahegelegene Waldgebiet am Sehmar. Kaum im hohen Gras abgesetzt und von der Decke befreit war keine Zeit mehr für einen kleinen Abschied. Gesund und munter sprang Bambi auf und verschwand im Wald.

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