„Lesen heißt, auf Wolken liegen“

Bild anzeigen

.

© Foto: privat

Steinheim (ozm) - „Lesen heißt, auf Wolken liegen“ : Mit diesem Lied begrüßten 22 Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsgrundschule Steinheim mit ihren beiden Lehrerinnen Marion Schapeler und Sonja Al-Thabit im Nachbarschaftszentrum die Bewohnerinnen des Helene-Schweitzer-Zentrums zu einer gemütlichen Lesestunde am Vormittag. Anlässlich des bundesweiten Lesetages hatten die Mädchen und Jungen der Klasse 3c Gedichte, Geschichten und kleine Theaterstücke eingeübt, die sie mit viel Spaß und äußerst gekonnt dem gespannten Publikum darboten. Ein Herbstgedicht, die Geschichte vom kleinen Straßenfeger oder die Erzählung von Frosch und Kröte erfreuten die Zuschauer ebenso wie die allseits bekannten und beliebten Verse über die Streiche von Max und Moritz aus Wilhelm Busch. Maya Mangiacapra vom begleitenden Dienst des Helene-Schweitzer- Hauses las die Geschichte vom Tierpfleger Amos Goldberg, der seine Tiere sehr liebte und sie immer alle einzeln mit besonderer Aufmerksamkeit bedachte. Als er dann selbst mit einer schweren Erkältung das Bett hüten musste, pflegten ihn seine Freunde aus dem Zoo mit der gleichen Hingabe und gaben ihm seine Liebe um ein Vielfaches zurück. Um auch den Bewohnerinnen des Helene-Schweitzer-Zentrums noch eine weitere Freude zu machen, hatten die Kinder im Vorfeld Fensteranhänger mit adventlichen Motiven gebastelt, die sie zum Ende der Veranstaltung an die Seniorinnen verschenkten. Zum Schluss waren sich alle einig, dass dies nicht der letzte Besuch der Schülerinnen und Schüler im Nachbarschaftszentrum bleiben sollte.
Weitere Lesungen gab es nachmittags im Helene-Schweitzer-Haus und im Seniorenhaus Sankt Rochus. Christina Burg las in einer Wohnung im Helene-Schweitzer- Haus aus dem Buch „ Hilfe die Herdmanns kommen“ von Barbara Robinson und Helga Weber-Kruck und Werner Kruck erfreuten die Bewohnerinnen im Sankt Rochus Seniorenhaus mit der Erzählung der Heinzelmännchen von Köln.
Einig waren sich alle, dass das Vorlesen eine besondere Form der Zuwendung ist, die sowohl dem Leser als auch dem Zuhörer viel Freude und Wohlgefühl vermitteln kann. Und so soll dieser Vor-Lese Tag nicht der letzte gewesen sein.

Möchten Sie diesen Artikel

Versenden Drucken
Anzeige

Diesen Artikel versenden

Absender-E-Mail:*
Empfänger-E-Mail:*
Nachricht:*

* Pflichtfelder