Eisenach (Richardt/sj) - Bürgerinitiativen gegen Fracking demonstrierten mit Bürgern und Vertretern von Parteien gegen die Risiken der geplanten Erdgasförderung durch Fracking.
Anlässlich der Festveranstaltung auf der Wartburg „Ein Jahr UNESCO-Weltnaturerbe Nationalpark Hainich“ mit Christine Lieberknecht, übergab Lutz Kromke (SPD- Stadtrat in Creuzburg) der Ministerpräsidentin einen offenen Brief. Lieberknecht wird darin aufgefordert, die unkonventionelle Erdgasförderung mit Fracking in Thüringen nicht zu genehmigen und eine Bundesratsinitiative einzuleiten, mit der das Bundesberggesetz zu ändern ist. „Frackingbohrungen zerstören unsere Natur und gefährden uns Menschen – das darf nicht für Geld aufs Spiel gesetzt werden“, heißt es in dem offenen Brief. Bei Fracking wird ein Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien mit hohem Druck in die Gesteinsschichten gepresst, um das darin eingeschlossene Gas zu gewinnen. Dabei können diese Chemikalien unkontrolliert das Grundwasser belasten. In der Gedenkstätte „Goldener Löwe“ wurde der Brief an Lieberknecht von Vertretern der BI, Hartwick Oswald (Fahner Höhe), Uwe Karmrodt (Unstrut Hainich), Lutz Kromke (Creuzburg), gemeinsam unterzeichnet. Auf der Festveranstaltung ging Lieberknecht auch auf das Thema ein. Sie respektiere die Meinung der Bürger und werde das Thema im Auge behalten.
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