Lauenförde (IS) – Ritter, Gaukler, Märchenerzählerin und viel mittelalterliches Kunstgewerbe gaben den Besuchern die Illusion einer längst vergangenen Zeit. An zwei Tagen gab es beim Mittelalter- und Kunsthandwerkermarkt rund um den Dorfplatz in Lauenförde viel Schönes und Spannendes zu entdecken.
Da wurde getanzt, gelacht und viel Musik gemacht. Der Schmied schürte das Feuer, auf dem er mittelalterliche Waffen und Gerätschaften in die gewünschte Form brachte, Schwerter und Ritterrüstungen wurden zur Schau gestellt.
An vielen Ständen in dem Mittelalterlager boten die Lagerbewohner, in für die Zeit typischer Kluft, ihre Waren feil. So gab es beim „Elixierhändler“, feinste alkoholische Elixiere wie man sie schon im Mittelalter bevorzugte. Edle Gewänder konnte man sich beim Tuchhändler nach Maß fertigen oder wer den Mut besaß, sich einen neuen Haarschnitt beim Barbier verpassen lassen. Schönen Schmuck aus Holz, Silber oder Perlen und sogar gehäkelt fand man an mehreren Ständen. Seifen oder handgefertigte Lederwaren sowie Artikel aus Filz und vieles mehr boten ein buntes Bild.
Zudem luden verschiedene Aktionen, wie die Flugvorführungen eines Falkners, das Erlernen mittelalterlicher Tänze, Kinderreitturniere und die Ausführungen einer Märchenerzählerin, zum Mitmachen, Zusehen und Zuhören ein. Eine spektakuläre Feuerschau am Samstagabend sorgte für die besondere Atmosphäre jener Zeit und rundete das facettenreiche Programm ab.
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