Beverungen (pv) – Großeinsatz der Feuerwehren der Stadt Beverungen am Dienstagmorgen. Gegen 09.50 Uhr meldete ein 74-jähriger Hausbewohner, dass es in einem Schuppen an seinem Haus in der Mühlenstr. 35 b in der Nähe des Beverunger Minipreis-Centers brennt.
Die Feuerwehren hatten alle Hände voll zu tun, das Feuer zu bekämpfen und ein Ausbreiten auf weiter Gebäude zu verhindern.
© Vössing
Es handelte sich dabei um ein sehr altes Fachwerk-Doppelhaus. Die Flammen griffen blitzschnell auf das alte Gebäude über, das beim Eintreffen der Polizei in vollem Umfang brannte. Personen waren glücklicherweise nicht mehr im Gebäude, so dass niemand verletzt wurde.
Großeinsatz der Feuerwehren der Stadt Beverungen beim Brand eines Fachwerk-Doppelhauses in der Mühlenstraße.
© Peter VössingDie Feuerwehr hat die Flammen soweit abgelöscht und konnte verhindern, dass sich das Feuer auf umliegende Gebäude ausbreitete.
Die Löschgruppen der Stadt Beverungen und Feuerwehreinheiten aus Lauenförde und Boffzen halfen mit über 90 Einsatzkräften dem Löschzug Beverungen, der mit der Drehleiter angerückt war, bei der Brandbekämpfung. Die Einsatzleitung hatten der Leiter der Feuerwehr, Stadtbrandinspektor Jürgen Vorwick und der stellv. Leiter der Feuerwehr, Stadtbrandinspektor Stefan Nostitz übernommen.
Die Feuerwehren hatten von 2 Seiten – von der Weser und von der Innenstadt aus - den Brand bekämpft.Gefährlich wurde es kurz nach dem die Feuerwehren den Brand gelöscht hatten. Nach einer Kontrolle wurde eine defekte Gasleitung vermuteten. Fachmänner von RWE rückten an und klemmten die Gasleitung ab.
Ermittlungen zum Brand in Beverungen vom Di., 15.02.2011
Die Ermittlungen zum Brand des Doppelhauses in Beverungen, Mühlenstraße, sind mittlerweile abgeschlossen. An den Nachforschungen war auch ein Brandsachverständiger der Versicherung beteiligt.
Das Feuer war nach Zeugenangaben in einem Schuppen am Haus festgestellt worden. Von hier aus griffen die Flammen blitzschnell auf die beiden Doppelhaushälften über. Auf dem Zwischenboden des Schuppens waren Kohlen als Brennmaterialien gelagert worden.
Die Polizei hat Spuren gefunden, dass in dem Bereich auch Ofenasche abgestellt war. Es wird angenommen, dass durch Glutreste in der Asche das Feuer entstanden ist. Ein Verfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung wurde gegen die beiden Bewohner im Alter von 35 und 41 Jahren eingeleitet. Nach Abschluss der Ermittlungen wird ein Gesamtschaden beider Häuser von komplett etwa 200.000 Euro angenommen.
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