Wehrden (pv) - Viel Arbeit wurde geleistet und so mancher Schweißtropfen ist geflossen. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Mit einem Pfarrfest wurde in Wehrden das neue Pfarrheim, das Stephanus-Haus, eingeweiht.
Offizielle Einweihung des Stephanus-Hauses: (v.l.) Pfarrer Christoph Hentschel, Bernhard Watermeyer (geschäftsf. Vors. des Kirchenvorstandes), Jutta Gabriel (Vors. Pfarrgemeinderat), Bürgermeister Christian Haase, Theresa Potthast, Johannes Schreier (Kirchenvorstand) und Bezirksausschussvorsitzender Günter Weskamp.
© Foto: Vössing
Von 1952 bis 1984 wohnten noch Schwestern des Ordens des heiligen Franziskus im damaligen Schwesterhaus an der Kirche in Wehrden. 2007 begannen die Planungen für ein neues Pfarrheim der katholischen Kirchengemeinde Hl. Familie und St. Stephanus in Wehrden. Nachdem das alte Schwesterhaus abgerissen war, entstand auf den vorhandenen Grundmauern ein schmuckes neues Gebäude, das jetzt den Namen Stephanus-Haus trägt. Über 1000 Stunden an Eigenleistung stecken in dem neuen Pfarrheim. Mitglieder des Kirchenvorstandes und des Pfarrgemeinderates aber auch viele Bürger halfen ehrenamtlich und fleißig beim Neubau mit. Ansprechpartner während der Bauarbeiten war immer wieder Kirchenvorstandsmitglied Johannes Schreier.
Der große lichtdurchflutete Veranstaltungssaal bietet Platz für ca. 70 Gäste und soll für kirchliche Veranstaltungen genutzt werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, das Gebäude für Familienfeiern zu mieten.
Der Männergesangverein hat nach der Schließung des Vereinslokals dort eine neue Heimat gefunden und nutzt den Saal für die wöchentlichen Übungsabende.
Nach der traditionellen Pfingstprozession schritt man zur Tat und weihte das neue Gebäude ein. Der geschäftsführende Vorsitzende des Kirchenvorstands, Bernhard Watermeyer, konnte zahlreiche Gäste begrüßen. Er bedankte sich bei den vielen freiwilligen Helfern, ohne die das ehrgeizige Projekt nicht zu stemmen gewesen wäre.
Pfarrer Christof Hentschel gab dann dem Haus den kirchlichen Segen.
Bürgermeister Christian Haase ging in seiner Grußrede zunächst auf den heiligen Stephanus, den 1. Märtyrer der kath. Kirche ein und würdigte das entstandene Gebäude als Zeugnis des Glaubens der Christen Wehrdens.
Bezirksausschussvorsitzender Günter Weskamp bezeichnete das Stephanus-Haus als nicht unerheblicher Beitrag für die Dorferneuerung Wehrdens. „Das neue Pfarrheim ist mehr als ein Dach über dem Kopf, es ist ein Dreh- und Angelpunkt bürgerlichen Lebens in Wehrden“, bemerkte Weskamp.
Nach dem offiziellen Teil wurde beim Wehrdener Pfarrfest noch ausgiebig gefeiert. Unter anderem spielte die Blaskapelle Godelheim auf und der Männergesangsverein „Eintracht“ Wehrden gab Kostproben seines Könnens.
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