Sanierung im Orgelmuseum abgeschlossen

Tag der offenen Tür

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Museumsleiter Jörg Kraemer an der neuen virtuellen Orgel und Bürgermeister Nicolas Aisch.

© Foto: Sürder

Borgentreich (wrs) - Mit einem Tag der offenen Tür begeht das Orgelmuseum den Abschluss von umfangreichen Sanierungsmaßnahmen, die seit 2020 durchgeführt wurden. Am Samstag, dem 24. September, von 10 bis 17 Uhr und Sonntag, dem 25. September, von 11.30 bis 17 Uhr können sich die Besucher die umgebauten und sanierten Räumlichkeiten anschauen. Am Samstag finden um 12.30 und 15 Uhr Führungen durch die Ausstellung statt, am Sonntag um 13 und 15 Uhr. An der neu angeschafften "virtuellen" Orgel können sich die Besucher auf eine 30-minütige Reise durch verschiedenen Länder und Epochen und die dortigen Orgeltraditionen begeben. Diese Orgelreisen finden am Samstag um 14 und 16 Uhr statt, am Sonntag um 12, 14 und 16 Uhr. Diese virtuelle Orgel war der größte Posten bei der Sanierung des Museums und schlug mit etwa 25.000 Euro zu Buche. An dieser Orgel kann über eine Software der Klang von 26 Orgeln aus ganz Europa simuliert werden. So wird ein Einblick in historische Instrumente gegeben. Die Borgentreichwer Orgel ist allerdings noch nicht Teil dieser Simulation, könnte aber möglicherweise Teil der Software werden. Neu im Orgelmuseum ist die Filmpräsentation im umgestalteten Medienraum im ersten Stock. Dort ist ein zehnminütiger Film des Kölner Cinematographen Krischan Rudolph zu sehen, außerdem finden sich eine Hörstation und Komponistenportraits. Eine Gedenkecke erinnert an die Gründung des Museums vor 40 Jahren. Das Treppenhaus und der Vorraum zum Vortragssaal wurden ebenfalls neu gestaltet. Hinzu kamen Maler- und Elektroarbeiten, Brandschutzmaßnahmen, die Sanierung der sanitären Anlange und die Erneuerung der Außentreppe.
Das Museum erhielt für die Sanierung Fördermittel aus dem Programm "Heimat-Zeugnis" des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Gesamtausgaben belaufen sich auf 292.292 Euro, die Zuwendung vom Land betrug 233.833 Euro. Für die Stadt Borgentreich blieb so ein Eigenanteil von 58.458 Euro. 130.000 Euro flossen in die Modernisierung der Ausstellung.

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