Salz in Werra und Weser

Was sagen die Anrainer flussabwärts?

Hann. Münden/Beverungen (brv) - Im November vergangenen Jahres erhielt die K+S AG die Erlaubnis, bis 2015 weiterhin Salzlauge im Untergrund zu versenken. Möglicherweise ist danach Schluss mit der Versenkung.

Und in diesem Jahr steht die Entscheidung an, ob und in welcher Höhe die Einleitung in die Werra weiter möglich ist – vermutlich muss man auch hier in die Verlängerung gehen. Denn selbst bei optimaler Arbeit an einer langfristigen Lösung – wie einer Fernleitung an die Nordsee – kann diese kaum vor 2020 funktionsfähig sein.

Ob inzwischen die Zeit klug genutzt wird und ob Werra und Weser ab 2020 wirklich salzfrei sein können – darüber möchte der Runde Tisch mit den Anrainern und mit K+S diskutieren.

Die wichtige Frage dabei ist: Welche Zwischenlösungen machen Sinn? Denn 2015 wird durch technische Maßnahmen in den Kaliwerken zwar die Salzabwassermenge halbiert worden sein – aber wem kommt der Bonus zugute? Dem Grundwasser oder der Werra? Diese Themen werden bei einem Podiumsgespräch am Dienstag, 22. Mai 2012, um 18.00 Uhr in der Rathaushalle in Hann. Münden behandelt. Es sprechen: Christel Wemheuer, Dezernentin, Landkreis Göttingen - Dr. Hans-Peter Weigel, Senator für Umwelt, Bau und Verkehr der Freien Hansestadt Bremen - Werner Hartung, Bürgermeister Gerstungen - Frank Hix, Bürgermeister Bad Sooden-Allendorf - Christian Haase, Bürgermeister Beverungen - Dr. Ludger Waldmann, K+S AG

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