Masserberg (wotan) - Mit einem Festwochenende vom 22. bis 24. Juli 2011 feierten die Masserberger und ihre Gäste das Ortsjubiläum.
Im Jahr 1686 wurde im Kirchbuch von Großbreitenbach der Gasthof „Zum Breitenborn" erstmals genannt. Um 1703 entstand aus den Siedlungen am Reheberge und am Breitenborn der Ort Masserberg, in dem Köhler, Harzscharrer, Kohlefahrer, Pechhüttenschütter, Glasschneider, Holzarbeiter, Schachtelmacher und Hammerschmiede lebten. Bereits seit 1897 orientierte sich die wirtschaftsschwache Region mit der Errichtung des Gasthofs „Zum Rennsteig" auf den Fremdenverkehr. Durch den Bahnbau im Jahr 1900 konnte das Erholungsgebiet rasch erschlossen werden und es entstand in der Gründerzeit kurzfristig ein durchorganisierter Urlauberort. Vom Tourismus lebt Masserberg heute noch.
Am Freitag, dem 22. Juli 2011 wurde mit einem Festakt im Badehaus das Festwochenende eröffnet und am Samstag ein neuer Kurparkbereich mit einer Gedenktafel zur Ortsgeschichte eingeweiht. Abends war Tanz in der Masserberger Musikantenscheune. Das sonntägliche Turmfest an der „Rennsteigwarte" wurde wegen des schlechten Wetters in die Musikantenscheune verlegt. Aushänge am Wanderweg zum Turm wiesen auf diese Änderung hin. Der Thüringer Waldverein Masserberg begrüßte gegen 14.00 Uhr die Wanderer, welche sich vom regnerischem Wetter nicht hatten abhalten lassen, den Rennsteig unter die Wanderschuhe zu nehmen.
Für Unterhaltung sorgten die Werrataler aus Sachsenbrunn und der Chor Masserberg. Es wurde auch im Saal ein zünftiges Turm-Fest zum Ortsjubiläum
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