Finsterbergen (forstamt) - Rund drei Tonnen Kastanien und Eicheln hat das Thüringer Forstamt Finsterbergen in den letzten Wochen als Winterfutter für das heimische Rotwild eingelagert.
Kastanien werden als Wildfutter eingesalzen, um Fäulnis beim Lagern zu verhindern. Sie werden als Ergänzungsfutter im Hochwinter dem Rotwild gefüttert.
© Foto: forstamt finsterbergenKinder und Jugendliche hatten die hervorragende diesjährige Kastanienmast genutzt, reichlich Winterfutter gesammelt und im Forstamt abgeliefert. Doch jetzt sind die Lager voll. „Schon gesammelte Kastanien und Eicheln nehmen wir den fleißigen Kindern noch ab – aber bitte kein neues Winterfutter sammeln“, so der Leiter des Forstamtes Finsterbergen, Forstdirektor Dr. Horst Sproßmann. Die Kastanien werden in Fässern gesalzen und eingelagert. Die ersten Fässer wurden schon in die Winterfütterungen im Thüringer Wald verbracht. Gefüttert wird allerdings erst, wenn die gesetzliche Fütterungszeit im Hochwinter beginnt oder die unteren Jagdbehörden die Notzeit feststellen. Kastanien und Eicheln sind keine Hauptnahrung für das Wild, sondern werden zu Heu und Rüben in kleinen Mengen ergänzend zugegeben. Gleichsam ein paar Pralinen für den König der Wälder.
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