Seniorenbüro in der Marktpassage

Ehrenamtliche und Bürgerarbeiter informieren

Beverungen (bs) - Seit Mai 2012 hat das Büro des Beverunger Seniorennetzes seinen Sitz in der Marktpassage (Weserstraße 16) in direkter Nähe zum Rathaus. Das neue Büro ist teil des Servicecenters, in dem unter anderem die Volkshochschule und Beverungen Marketing e. V. untergebracht sind.

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Die Bürgerarbeiter Thomas Tebbe und Stefan Woelk unterstützen die Ehrenamtlichen des Seniorennetzes im Seniorenbüro.

© Foto: Siebrecht


Das neue Seniorenbüro ist viel besser erreichbar, als die alten Räume im ehemaligen Pfarrhaus. Es muss nun keine Treppe mehr bewältigt werden. Mit einer leichten Rampe von der Burgstraße und ebenerdig von der Straße „An der Kirche“ kann auch jeder Rollstuhlfahrer oder Menschen die einen Rollator oder einen Kinderwagen schieben das Büro erreichen.

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In der Marktpassage befindet sich jetzt das Seniorenbüro.

© Foto: Siebrecht


Im Seniorenbüro stehen die Ehrenamtlichen Anita Oppermann, Rosita Koch, Barbara Schütze, Irene Alberding und Edith Walter von Montag bis Freitag jeweils abwechselnd in der Zeit von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr für Fragen zur Verfügung. Das Seniorenbüro vermittelt zwischen Menschen, die ein bestimmtes Angebot für Senioren in Beverungen suchen (oder eine ehernamtliche Leistung anbieten möchten) und ihren Netzpartnern. Im Seniorenbüro erhält man Tipps und Broschüren zum Beispiel zur Vorsorgevollmacht oder ein Formular für den Notfallpass. Hier kann man sich über den „Computer Treff“ für Senioren erkundigen, der von Reinhard Grünzel geleitet wird und ab Herbst im Cordt-Holstein–Haus stattfinden soll. Wer sich für „Essen auf Rädern“ interessiert oder eine Wohnung im Konzept „Betreutes Wohnen“ sucht, kann sich vertrauensvoll an die Damen wenden.
Neben dem Beratungsangebot werden im Büro auch Aktionen vorbereitet und koordiniert und Daten erhoben und aufbereitet. Ein Arbeitsfeld ist die Erstellung eines „Seniorenführers“ der als Broschüre Angebote für Senioren darstellt und demnächst fertig gestellt wird. Der Tag der Generationen wurde auch vom Seniorenbüro aus organisiert. An der Organisation dieses Tages war Stefan Woelk maßgeblich beteiligt. Der Metallbauschlosser und Mediengestalter nimmt an einer Maßnahme für Langzeitarbeitslose des Job-Centers teil und ist für 18 Monate als Bürgerarbeiter im Seniorenbüro tätig.
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat im Juli 2010 nach dem Vorbild eines ähnlichen Projekts das Modellprojekt Bürgerarbeit gestartet. Die Maßnahme für Langzeitarbeitslose ist für die „Arbeitgeber“ nicht mit Kosten verbunden. Die ausgeübte Tätigkeit muss gemeinnützig sein und darf keine regulären Arbeitsstellen verdrängen.
Der Bürokaufmann Thomas Tebbe ist ebenfalls Bürgerarbeiter im Seniorenbüro. Tebbe ist mit der Ortsbefragung des Beverunger Seniorennetzes beauftragt. Diese Fragebogenaktion soll Missstände aufdecken und zu einer verbesserten Lebensqualität in Beverungen insbesondere für Senioren führen. Gefragt wird zum Beispiel nach dem Bedarf für einen Bürgerbus oder dem kulturellen Angebot in Beverungen. Die Ortsbefragung läuft gerade in Rothe. Blankenau, Wehrden, Amelunxen und Drenke wurden schon befragt. Tebbe besucht dabei alle Häuser und wird meist freundlich empfangen. „Manche Bürger sagen sogar, dass sie auf mich schon gewartete hätten um ihre Meinung darzustellen“, sagt Tebbe.
Die Bürgerarbeiter sind meist zwischen 8.00 und 15.00 Uhr im Büro anzutreffen, so dass bis März 2013 auch in dieser Zeit eine Beratung stattfinden kann.

 

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