Eisenach (sj) - in der Mitgliederversammlung gab der Vorsitzende, Dr. Reinhold Brunner, einen Rückblick auf die Arbeit des Vereins der letzten zehn Jahre.
Vorstand: Michael Kellner, Vorsitzender Dr. Reinhold Brunner, Sabine Wagner, Helga Stange, Ehrenvorstandsmitglied Karl-Heinz Dietze und Horst Meißner
© Foto: VereinSo entstand ein „begehbares Stadtlexikon". 15 Informationstafeln an historischen Gebäuden geben zweisprachig Auskunft über die Geschichte des Hauses. Fast alle innerstädtischen Straßen werden durch Hinweistafeln unterhalb der Straßenschilder geschichtlich näher erläutert. Der Verein hat die Patenschaft über einen „Stolperstein", der an eine einst hier lebende jüdische Familie erinnert und überdies die Kosten für die jährliche Pflege der Grabstätte der um die Wartburgstadt verdienten Familie Nebe. Ein besonderes Vorhaben war die Wiederherstellung des Grabsteins der Dorothea Grimm auf dem alten Friedhof, der 2010 enthüllt werden konnte. Der Verein förderte außerdem die Ausstellung "grau in grau - Stadtbild '89" des Stadtarchivs Eisenach und die bis heute im Eisenacher Rathaus zu sehende Ausstellung "Stadtporträt", die über historische und aktuelle Persönlichkeiten Eisenachs Aufschluss gibt. Mit der Initiierung und Förderung der Projekte „Digitalisierung historischer Fotonegativplatten aus dem Bestand des Stadtarchivs Eisenach" und der Anschaffung eines Großformatscanners konnten historisch wertvolle Dokumente gesichert werden. Insgesamt hat der Eisenacher Geschichtsverein mit Hilfe zahlreicher Sponsoren fast 60.000 Euro in den vergangenen 10 Jahren für die Pflege des historischen Erbes der Wartburgstadt aufgebracht.
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