Pressemitteilung "Die Grünen" Beverungen:

„Salzeinleitung ist eine Sauerei“

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Gisbert Bläsing, Fraktionssprecher der Grünen im Rat der Stadt Beverungen.

© Dreier

Beverungen (brv) - "Die geplante Einleitung der Abwässer von K+S kurz vor der Landesgrenze bei Herstelle und Würgassen ist eine große Sauerei mit schwerwiegenden ökologischen Folgen für unsere Region", empörte sich der grüne Fraktionssprecher Gisbert Bläsing.
Nach Ansicht der Beverunger Grünen sind damit alle jahrelangen Anstrengungen auf Verbesserung der Wasserqualität der Weser entsprechend der Wasserrahmenrichtlinie hinfällig. Petra Gogrewe, grüne Ratsfrau aus Würgassen: „Wird in Bad Karlshafen eingeleitet, bekommen wir die volle konzentrierte Salzfracht als erste Stadt direkt zu spüren mit den entsprechenden Folgen für unsere Umwelt, für die Landwirtschaft, für die Fischerei. Die bisherigen Anstrengungen der Region zur Stärkung des Tourismus würden auch stark beeinträchtigt".
Die Grünen unterstützen weiterhin die Forderungen des mit Fachleuten besetzten runden Tisches auf Bau einer ökologisch unbedenklicheren Nordsee-Pipeline. „Dieser Vorschlag ist dem Unternehmen K+ S, welches Rekordgewinne erwirtschaftet, offensichtlich zu teuer und zu langwierig. Für umweltbewusst denkende Menschen der Region ist die Einleitung vor unserer Haustür einfach nicht hinnehmbar, zumal es Alternativen gibt. Daher fordern wir, dass die Firma K+S ihre Abwässer unschädlich entsorgen muss, wie das andere Unternehmen und Kommunen auch tun", ergänzte die stellvertretende Fraktionssprecherin , Anette Groppe.
Die Grünen wollen Bürgermeister Christian Haase und die kommunalen Vertretungen der anderen Städte beim Kampf um eine saubere Weser unterstützen. Nach Angaben von Kali+ Salz sollen die Scoping Unterlagen für die Einleitung der Salzlauge bei Beverungen bereits im kommenden Frühjahr vorgelegt werden.
Gisbert Bläsing
Fraktionssprecher der Grünen im Rat der Stadt Beverungen

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