Neue Ausstellung in Open-Air-Galerie Gera Carre zu 775 Jahre Stadt Gera

Grüße aus Zeit und Raum

Gera (sv) - „Grüße aus Zeit und Raum“ präsentiert die Open-Air-Galerie am Gera Carre seit Freitag. Die neue Ausstellung, die von Geras Sozialdezernentin Sandra Schöneich gemeinsam mit den Initiatoren Sven Schmidt und Winfried Wunderlich von Kunstzone Gera e.V. eröffnet wurde, steht ganz im Zeichen des 775-jährigen Jubiläums der Ersterwähnung Geras als Stadt.

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Eröffneten die Open-Air-Galerie „Grüße aus Zeit und Raum“: Geras Sozialdezernentin Sandra Schöneich, Wieland Prechtl, Monika Pellkofer-Grießhammer, Winfried Wunderlich und Sven Schmidt (v.l.n.r.)

© Foto: Stadtverwaltung



Sie wurden in ihrer konzeptionellen Arbeit vom Stadtmuseum und der Kunstsammlung Gera unterstützt. Die Freiluft-Schau – überdimensionale Banner in luftiger Höhe an der Ecke Christian-Schmidt- und Reichsstraße – ist zweigeteilt in Zeit und Raum. Die Arbeiten auf den den Straßen zugewandten Seiten machen die Zeit deutlich. Sie zeigen einige Schätze der Bildenden Kunst aus der Kunstsammlung sowie dem Stadtmuseum. Sie sollen die Geraer und Gäste der Otto-Dix-Stadt anregen, beide Häuser gerade im Jahr des 775. Jubiläums wieder einmal zu besuchen. Malerei, Grafik und Fotographie spiegeln verschiedene Jahrhunderte wider und laden den Betrachter zu einer Zeitreise ein.
Auf den dem Raum gewidmeten Rückseiten entbieten sechs Künstler aus verschiedenen Bundesgebieten ihre bildnerischen Grüße zum 775-jährigen Jubiläum Gera. Dies sind Jo Scholar aus Nordrhein-Westfalen, H.P. Schlotter aus Baden-Württemberg, Monika Pellkofer-Grießhammer und Wieland Prechtl aus Bayern, Anke Richter aus Schleswig-Holstein und Takwe Enders aus Mecklenburg-Vorpommern.
Bei der Open-Air-Galerie handelt es sich um raumbildende Elemente entlang einer gedachten Bauflucht an der Ecke Christian-Schmidt- und der Reichsstraße. Unter dem Titel „Energie für Kunst“ wurden auf elf Meter hohen Stahlgerüsten Solarmodule mit einer Fläche von rund 110 Quadratmetern montiert. Deren Anordnung lehnt sich an die Sheddächer des gründerzeitlichen Industriegeländes in der Reichsstraße an. Sieben senkrechte Flächen in diesem räumlichen Tragwerk - Textilfahnen mit aufgedruckten Kunstwerken - werden im jährlichen Wechsel für bildende Kunst genutzt.

 

 

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