Wie ihre Bilder entstanden erklärte die Künstlerin Martina Frese bei der Ausstellungseröffnung.
© Foto: SeidenstückerGieselwerder (IS) – „Ich muss sagen, seit die Bilder von Martina Frese in unserer Kanzlei hängen, komme ich noch lieber ins Büro“, freute sich Heinrich Dilcher bei der Ausstellungseröffnung in der Filiale der Rechtsanwaltskanzlei Dilcher und Klier in der Brückenstraße. Dies konnten auch die Gäste sehr gut nachempfinden, denn die farbenfrohen Exponate der 43-jährigen Künstlerin aus Kassel vermitteln eine heitere Harmonie. Während auf den ersten Blick die Farbintensität dominiert, machen sich bei längerem Anschauen Emotionen breit und beflügeln die Fantasie des Betrachters. Genau das ist es, was Frese mit ihren Bildern erreichen will. Denn so wie der Betrachter das Bild in seinem Kopf erarbeitet, entstanden ihre Werke rein intuitiv. Sind auch die Titel der jeweiligen Bilder für den Einzelnen nicht immer nachvollziehbar, so unterstreicht dies das persönliche Empfinden.
Seit 1990 ist die studierte Tropenlandwirtin kreativ tätig und hat nach einigem Ausprobieren mit verschiedenen Materialien ihre Vorliebe für Öl und Acryl entdeckt. Das Besondere ihrer abstrakten Malerei sind die Untergründe. Sie bringt die Farben ohne Grundierung einfach auf gespannte Baumwollstoffe. „Mein erstes Bild entstand auf einem Kopfkissenbezug“ erklärte Frese. Mittlerweile hat sich ihre Technik weiterentwickelt und verfeinert. Für sie ist das Malen Ausdruck ihrer Emotionen und von Erlebten und die Bilder entstehen sukzessiv. Die Ausstellung „Andersrum wär’s grau“ geht bis Oktober 2012 und kann nach Absprache mit der Kanzlei (Tel. 05572/948232) dort angesehen werden. Selbstverständlich sind die Bilder auch käuflich zu erwerben.
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