Die Klimawette startet in Brakel

Brakel (ozm) - Die Klimawette zeigt spielerisch auf, wie jeder und jede einfach einen großen Beitrag für den Klimaschutz leisten kann. Brakel nimmt die Herausforderung an und beteiligt sich an der bundesweiten Aktion mit einer eigenen Klimawette. Bis zur Weltklimakonferenz in Glasgow sollen durch die Brakeler Bürgerinnen und Bürger 241 Tonnen CO2 eingespart werden.

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Klimaschutzmanager der Stadt Brakel Hendrik Rottländer, die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Brakel, Ursula Grewe, und Michale Bilarz von „Die Klimawette“.

© Foto: privat

Beim Klimaschutz müssen alle noch eine Schippe obendrauf legen. Doch was kann der Einzelne schon ausrichten? Die Antwort der Klimawette ist denkbar einfach: Die nächste Tonne CO2 einsparen. Denn eine Tonne CO2-Einsparung pro Person und Jahr entspricht in etwa den Anforderungen an die Erreichung des 1,5-Grad-Ziels gemäß den Beschlüssen von Paris. Die bundesweite Aktion die Klimawette möchte deshalb 1 Million Menschen gewinnen, die bis zur Weltklimakonferenz am 1. November in Glasgow zusammen 1 Million Tonnen CO2 einsparen.
Die Stadt Brakel nimmt mit der stellvertretenden Bürgermeisterin Ursula Grewe und Klimaschutzmanager Hendrik Rottländer die Herausforderung an.
Sie Stadt Brakel möchte 1,5 % der Bevölkerung, das sind 241 Menschen gewinnen, die zusammen 241 Tonnen CO2 bis Glasgow einsparen. Sollte dieses Ziel erreicht werden, wird die Stadt stellvertretend für alle Kindertageseinrichtungen und Schulen in Brakel (aller Trägerschaften) Klimabäume im Bürgerwald pflanzen.
Für zusätzliche Spannung sorgt die bundesweite CO2-Städteliga der Klimawette. Auf der Webseite www.dieklimawette.de/co2-staedteliga kann jeder und jede den Spielstand verfolgen und sehen, wo Brakel im Vergleich zu anderen Städten steht.
Bei der Klimawette zählt der Beitrag des Einzelnen doppelt, denn die Teilnahme kann auf zwei Wegen geschehen:
Zum einen kann man mit der kostenlosen Anwendung „CO2-Avatar“ aus einer Liste von 20 wirksamen Alltagsmaßnahmen einen eigenen Vorsatz für den Sommer aussuchen: vom LED-Lampentausch über den fleischfreien Monat oder den autofreien Arbeitsweg bis hin zum „Balkonkraftwerk“. Die CO2-Einsparung innerhalb des Wettzeitraumes wird dann bei der Klimawette erfasst. Vor Ablauf des Wettzeitraums werden die Teilnehmer*innen nochmals an den Vorsatz erinnert.
Zum anderen ermöglichen solidarische Spenden für Klimaschutzprojekte von gemeinnützigen Organisationen weitere CO2-Einsparungen. Auf der Webseite www.dieklimawette.de stehen hierzu sechs Projekte zur Auswahl: von Aufforstung in Borneo über Solaranlagen in Äthiopien bis hin zu Pflanzenkohle in Europa.
Die Aktion „Die Klimawette“ wird bereits von zahlreichen Organisationen unterstützt: Klimaschutzinitiativen wie GermanZero, Parents und Omas for Future stehen ebenso auf der Liste wie kirchliche Organisationen (z.B. die ev. Landeskirche Sachsen) oder Unternehmensverbände wie Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft oder die Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima. Als Botschafterinnen und Botschafter finden sich auf der Startseite: Der Autor Eckart von Hirschhausen, der Meteorologe Sven Plöger, die Köchin Sarah Wiener u.a.m..
Deshalb: Machen Sie mit! Bringen Sie Brakel nach vorne! Denn Klimaschutz geht besser – wetten, dass?!
Mehr Infos unter www.dieklimawette.de. Ansprechpartner für Brakel ist Hendrik Rottländer.

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