Dornheim (ke) - Gemeinsam mit der Jungen Union (JU) Ilm-Kreis besuchte CDU-Bürgermeisterkandidat Knut Vettrich vergangene Woche „Die Thüringer“ Wurstwaren GmbH in Dornheim.
Geschäftsführer Matthias Gaida und Betriebsleiter Lars Kleiber führten die Besucher durch das Unternehmen. Dabei hieß es natürlich zuerst: Schutzkleidung anlegen und durch die Hygieneschleuse treten. Denn die Einhaltung von Hygienevorschriften sind in der Lebensmittelproduktion das A und O. Aber von Kopf bis Fuß verhüllt und mit desinfizierten Händen konnten sich die Gäste hautnah einen Eindruck von der Produktion verschaffen.
150 Mitarbeiter sorgen an den Standorten in Dornheim und Heiligenstadt dafür, dass nicht nur zum Start der Grillsaison genügend leckere Thüringer Bratwürste in den Supermarktregalen liegen. 300 Kilogramm leckere Bratwurstmasse zerkleinert und mischt der große Cutter in einem Arbeitsgang. „Gekühlt wird die Masse mit flüssigen Stickstoff“, erklärt Lars Kleiber und ergänzt: „Auch wenn hier eigentlich alles automatisch nach voreingestellten Programmen abläuft - am Ende entscheidet das geübte Auge und Gefühl des Fleischers über die Qualität des Bräts.“ Viel wurde seit der Eröffnung des Unternehmens 1992 investiert. Ob Pökelmaschine zur Vorbehandlung des Fleisches moderne Produktionsstrecken oder Räucheröfen (geräuchert wird hier nach wie vor mit Buchenholz) für den letzten Schliff - eine moderne Ausrüstung ist notwendig, um die geforderten Qualitätsstandards zu erfüllen. „Vor allem die Sortenvielfalt macht unsere Produktion sehr komplex“, beschreibt Matthias Gaida das tägliche Geschäft mit der Wurst. Denn nicht nur bis zu zehn Tonnen Thüringer Bratwürste, sondern auch Wiener, verschiedene Koch-, Leber- und Knackwürste oder auch Sülzen, verlassen im Darm oder im Glas täglich das Unternehmen. Aber nicht nur bei den nachgefragten Sorten müsse man flexibel sein, sondern auch die Packungsgrößen an den Bedarf anpassen. So werden diese aufgrund der größeren Anzahl an Singlehaushalten zunehmend kleiner.
„Wir kämpfen für das Kulturgut der Spezialitäten und deren Rezepte“, fasst Gaida ein Stück Firmenphilosophie zusammen. Und so wurden selbstverständlich auch während der Führung keine Rezeptgeheimnisse verraten.
„Hochinteressant, fachlich versiert und kaufmännisch perfekt“, beschreibt Knut Vettrich seinen Eindruck nach dem Rundgang mit wenigen Worten. „Das Unternehmen strahlt mit seinen Produkten ein Stück Heimat nach außen.“
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