Skatepark-Optimist wirbt um Unterstützung

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© Foto: privat

Boffzen (ozm) - Es klingelt es an der Ratshaustür in Boffzen. Tim Hartmann (11) sagt, er möchte gern Bürgermeister Tino Wenkel sprechen. Dieser ist leider terminlich verhindert, so dass er sein Anliegen zunächst einem Mitarbeiter schildert. „Ich habe davon erfahren, dass in Boffzen ein Mehrgenerationenspielplatz entstehen soll und möchte dafür werben, dass auch ein Skatepark oder eine Halfpipe gebaut wird.“ Zahlreiche Jugendliche haben Interesse an einem kleinen Skatepark, sodass Tim Hartmann das Heft des Handelns in die Hand genommen hat und das Vorhaben mit seinem Besuch im Rathaus anschob. „Meine Mama sagte mir, dass es wahrscheinlich nichts werden wird. Was muss ich tun, fragte er selbstbewusst, Unterschriften sammeln?“ Als Tino Wenkel von den Ideen und den Mut des Jungen hörte, war er begeistert und sicherte direkt seine Unterstützung zu. „Es ist ein großes Glück, wenn man von den Interessen der Kinder und Jugendlichen erfährt, umso besser, wenn die Jugendlichen selbst vor der Tür stehen,“ so Wenkel. Er nahm direkt Kontakt mit Claudia Malt vom Verein Boffzen Aktiv e.V., einem Spezialisten für den Bau von Halfpipes, Peter Kamischke-Funk von der Projekt Begegnung gGmbH und weiteren Multiplikatoren im Ort auf. Auch Ortsbürgermeisterin Gudrun Raßmann war direkt dafür zu haben und sicherte ihre Unterstützung zu. Claudia Malt nutzte ihr Netzwerk und schon waren erste Fakten geschaffen. Der Verein sicherte direkt finanzielle Unterstützung zu. Des Weiteren wird die Hilfe lokaler Unternehmen gefragt sein, die das Projekt mit ihrem Knowhow und ihrer Manpower unterstützen können. Mit Blick auf das kommunalen Ehrenamtsbudget, das Tino Wenkel in Kooperation mit den Unternehmen und Gewerbetreibenden in der Samtgemeinde genieren konnte, stellte er hieraus einen Zuschuss für dieses Projekt zur Förderung der Jugendarbeit Aussicht. Nun gilt es die formalen Rahmenbedingungen zu erörtern und alles in Ruhe und gut durchdacht auf den Weg zu bringen. Für die Umsetzung des Projekts ist die finanzielle Unterstützung Externer unabdingbar. Regionale Förderer und Unternehmen sollen in den nächsten Tagen ebenso kontaktiert werden. „Es wäre eine maßgebliche Bereicherung für die Attraktivität des Ortes, wenn neben dem Mehrgenerationenspielplatz auch ein solches Angebot für die Kinder und Jugendlichen vorgehalten werden kann, so Ortsbürgermeisterin Gudrun Raßmann. Tim Hartmann freut sich über den großen Zuspruch und trommelte direkt alle Interessierten zusammen, um die weiteren Planungen voranzutreiben und sich ein Bild vom möglichen Ort des Geschehens machen zu können. Tim Hartmann überreichte, gemeinsam mit seinen Kumpels, Tino Wenkel die bisher gesammelten Unterstützungsunterschriften. Als erste Maßnahme wurde direkt vor Ort ein kleiner Arbeitskreis unter Leitung von Peter Kamischke gebildet.

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