„Haus der kleinen Forscher“

Start auch in Grundschulen

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Fördern den Forschergeist (von links): Hubert Gockeln, Schulrat für Grundschulen im Kreis Höxter, Dr. Sandra Legge, Leiterin der Abteilung Bildungsmanagement des Kreises Höxter, Christina Dunschen, Koordinatorin Frühe Bildung im Bildungsmanagement des Kreises, Kreisdirektor Dr. Ulrich Conradi und Dr. Jutta Moschner von der Stiftung „Haus der kleinen Forscher".

© Foto: privat

Kreis Höxter (ozm) - Für die meisten Vorschulkinder im Kreis Höxter gehört das spielerische Experimentieren schon zum Kita-Alltag. Jetzt bietet das Bildungsmanagement des Kreises Höxter das erfolgreiche Bildungsprojekt „Haus der kleinen Forscher" auch für die Grund- und Förderschulen inklusive des offenen Ganztags an.
„Schon im Kindesalter möchten wir die Entwicklung einer positiven Einstellung zu Naturwissenschaften, Technik und Mathematik fördern, die durch Freude und Neugier geprägt ist", erklärte Kreisdirektor Dr. Ulrich Conradi bei der Auftaktveranstaltung in der Aula des Kreisberufskollegs Brakel. Auf Einladung des Bildungsmanagements nahmen daran Lehrerinnen und Lehrer von Grund- und Förderschulen sowie Mitarbeiter des offenen Ganztags im Kreisgebiet teil.
Die Leiterin der Abteilung Bildungsmanagement des Kreises Höxter, Dr. Sandra Legge, hob hervor, dass der Kreis Höxter zu bundesweit 52 ausgewählten Modellregionen gehört, in denen das „Haus der kleinen Forscher" jetzt auch für Sechs- bis Zehnjährige etabliert werden soll. Die gleichnamige Stiftung unterstützt pädagogische Fachkräfte dabei, den natürlichen Forschergeist von Mädchen und Jungen ihrem Alter entsprechend zu fördern. „Über lokale Netzwerke bieten wir Weiterbildungen und Materialien für kindgerechte Experimente an", erläuterte Dr. Jutta Moschner von der Siftung „Haus der kleinen Forscher". Mitmachen können pädagogische Fachkräfte von Grundschulen, Förderschulen und des offenen Ganztags. Diese erhalten in den regional angebotenen Workshops sowohl inhaltliche Anregungen zum jeweiligen Fachthema als auch Informationen zum pädagogischen Konzept des Projekts. Mit dem sogenannte Forschungskreislauf arbeiten schon die Kleinsten wie echte Wissenschaftler und stellen am Anfang eines jeden Experiments zunächst eine Vermutung auf, die es dann zu überprüfen gilt.
Der Schulrat für Grundschulen, Hubert Gockeln, wirbt für eine breite Beteiligung, die an den Erfolg in den Kindertageseinrichtungen anknüpfen kann. Von kreisweit 95 Kindertageseinrichtungen nehmen bereits 83 teil. Darüber hinaus hat das Bildungsmanagement auch Tagesmütter und –väter einbezogen, damit auch Drei- bis Sechsjährige, die keine Kindertageseinrichtung besuchen, ihren Forschergeist spielerisch entwickeln können. „Für diese experimentierfreudigen Kinder möchten wir mit unserem Angebot einen nahtlosen Übergang in die Schulen ermöglichen", begründete Netzwerkkoordinatorin Christina Dunschen die Erweiterung des Projekts für die Sechs- bis Zehnjährigen.

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