Fürstenberg. Auf der Jahreshauptversammlung der SPD Fürstenberg wurde Werner Märtens für 50 Jahre Mitgliedschaft in der SPD geehrt.
Der Unterbezirks-Vorsitzende Uwe König überreichte ihm Urkunde , Ehrennadel und ein Präsent.
Der 1932 in Berlin geborene Werner Märtens erlebte dort Nazi-Zeit, Bombenkrieg, das Kriegsende und die folgenden Hungerjahre. Er erlebte Arbeitslosigkeit, den 17. Juni 1953, Mauerbau 1961 und Mauerfall 1989 hautnah.
Seit 1953 ist er mit Ehrentraud verheiratet. Zur Familie gehören 2 Töchter.
Im Jahr 1956 begann er seinen Dienst bei der Berliner Zollverwaltung und ein Jahr danach begann sein gesellschaftliches Engagement, zunächst in der Gewerkschaft, später im Reichsbund (SoVD), in dem er bis 1991 Landesvorsitzender war.
Längeren Krankheiten, die zum Verlust einer Niere und des rechten Augenlichts führten, folgten weitere ehrenamtliche Tätigkeiten als Bezirksvertrauensmann der Schwerbehinderten, Sozialrichter, Referent der Hauptfürsorgestelle und Vorsitzender verschiedener sozialer Institutionen, die er bis zum Ruhestand ausübte.
Dem Eintritt in die SPD im Jahr 1960 folgte auch hier die aktive Mitarbeit unter anderem in einer Zeitungsredaktion.
Seit1970 zog es Werner Märtens und seine Frau immer wieder nach Fürstenberg ins Weserbergland, wo sie 1972 ein Grundstück erwarben, 1976 ein Haus bauten und das sie 1991 zu ihrem Hauptwohnsitz machten.
Sofort engagierten sich die beiden auch hier in der SPD.
Seine Frau Ehrentraud wirkte im Rat der Gemeinde und Werner Märtens seit 1991 als Schriftwart im Vorstand des SPD Ortsvereins Fürstenberg, als welcher er übrigens auf der Jahreshauptversammlung erneut gewählt wurde.
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