In Wolfenbüttel auf den Spuren des großen Literaten wandeln

Lessons in Lessing

(rgz) - Winterzeit, das ist auch jene Phase des Jahres, in der man Kultur genießen und seinen geistigen Horizont erweitern kann. Wer dies nicht zu Hause tun will, sondern lieber mit einer Kurzreise verbinden möchte, der ist in Wolfenbüttel richtig. Hier etwa auf den Spuren von Gotthold Ephraim Lessing zu wandeln, bedeutet, eine spannende Zeitreise zu unternehmen.

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Ein Bummel durch die Gassen mit ihren Fachwerkhäusern gehört zu einem Besuch in Wolfenbüttel einfach dazu.

© Foto: djd/Tourist-Information Wolfenbüttel

Der große deutsche Dichter kam 1770 als Bibliothekar der berühmten Herzog August Bibliothek nach Wolfenbüttel. Diese Büchersammlung war einst die größte Europas und wurde im 17. Jahrhundert als achtes Weltwunder angesehen. 1776 heiratete er seine Frau Eva König und zog mit ihr ins heutige Lessinghaus - doch schon 1778 verstarb seine Frau. Als Schriftsteller hatte Lessing mehr Glück. In seinen Wolfenbütteler Jahren vollendete er mit "Emilia Galotti" und "Nathan der Weise" zwei seiner bekanntesten Dramen, die bedeutende Bestandteile der deutschen Literatur wurden. Lohnenswert ist für Besucher in diesem Zusammenhang die Themenführung "Lessing in Wolfenbüttel" oder die Teilnahme an einer literarischen Stadtführung, bei der weitere Literaten, die in Wolfenbüttel wirkten, vorgestellt werden. Ein besonderes Erlebnis ist der leibhaftige Auftritt des großen Dichters unter dem Motto "Gotthold Ephraim Lessing gibt sich die Ehre", buchbar zur Kaffeetafel oder zum festlichen Abendessen. Infos sind unter www.wolfenbuettel-tourismus.de nachzulesen.

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