Jugendliches Theater der Kolpingsfamilie begeisterte

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Das Natzunger Kreativ-Theaters der Theatergruppe der Kolpingsfamilie Natzungen (NKTTKN) um Heike Tewes führte in diesem Jahr die selbst entwickelte Kriminalkomödie „Drei Satzzeichen in: Alles Banane!“ auf und begeisterte damit eine stattliche Zuschauerschar.

© Foto: privat

Natzungen (wrs) - Mit großer Freude und Begeisterung waren die Kinder bei der Aufführung ihres Theaterstückes „Drei Satzzeichen in: Alles Banane!“ bei der Sache. Aber auch den älteren Jugendlichen merkte man die Freude an, mit der sie in dieser selbst entwickelten Kriminalkomödie auf der Bühne in der Natzunger Gemeindehalle standen. Vor vollem Haus konnten die zumeist jungen Akteure ihr Talent für das Theaterspiel hier ausleben.
Schon 2017 und 2018 hatte sich die Kolping-Jugendgruppe um Heike Tewes daran gewagt und die Stücke gemeinsam in viel Kleinarbeit erstellt, um sie dann anschließend im Pfarrgarten und der Gemeindehalle dem Publikum zu präsentieren. Alle Ideen der vielen Gruppenmitglieder unterschiedlichen Alters sollten in den Textheften ja irgendwo wieder zu finden sein und ein plausibles und humorvolles Theaterstück möglich machen. Dies in die richtigen Wege zu leiten ist eine beachtliche Herausforderung, der sich Heike Tewes vom Natzunger Kolpingvorstand auch in diesem Jahr wieder mit Erfolg gestellt hat.

Alle Interessierten des Natzunger Kreativ-Theaters der Theatergruppe der Kolpingsfamilie Natzungen (kurz NKTTKN genannt) wurden so bei dem Bühnenwerk bestens untergebracht. Als „Satzzeichen“, „Fragewörter“, „Influencer“, „Trainerinnen“, „Herren“, „Umweltschützer“, „Mutter mit Kind“, „Butler“ und „Schildträger“ waren deshalb 23 Akteure auf der „Waldbühne“. Diese war vom Mitorganisator Markus Tewes und dem stellvertretenden Kolpingvorsitzenden Karl Jochheim gestalteten worden.

Textsicher und mit Unterstützung der Souffleuse Anna Böttcher drehte es sich im „Waldhotel“ um eine große Stoffbanane. Das, der süßen Mini-Tanzgruppe so wichtige Maskottchen, wurde im Verlauf des zweistündigen Stückes zur Aufbewahrung gegeben, gestohlen, versteckt und endlich nach vielen Wirrungen mit großer Freude wieder gefunden. Das Hauptaugenmerk der jungen Autoren war jedoch das Bewusstsein für die Umwelt und ihren Schutz zu schärfen. Das Erinnerung gerufene alte Gedicht „Bitte des Waldes“ des früheren Natzunger Försters und Heimatdichters Hannes Tuch in Erinnerung unterstrich dabei das Anliegen der Theatergruppe.

Erfrischend war die herbeigeführte aktive Mitwirkung des Publikums, das auf der Bühne vorgeführte Fitness-Bewegungen brav mit vollzog. Eine musikalische Überraschung waren die Auftritte der Jagdhornbläser Auenhausen-Frohnhausen, die dem Waldstück eine passende besondere Note gaben. Für das leibliche Wohl an dem Theaterabend wurde von Eltern an der „Waldhotel-Bar“ und der „Waldhotel-Küche“ mit Getränken und leckeren Häppchen gesorgt. Den Spielern, Musikern und dem Publikum galt abschließend der Dank der Organisatorin und Regisseurin Heike Tewes beim anhaltenden Schlussapplaus.

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