Kreis Höxter (ozv) - Die GRÜNEN im Kreistag Höxter haben jetzt eine Resolution gegen das gefährliche Erdgasfracking eingebracht.
„Das ist eine unverantwortliche Hochrisikotechnologie. Das kann für unseren Kreis nicht gut sein!“ begründet Gisbert Bläsing als Fraktionsvorsitzender den Vorstoß. „Der Umweltausschuss des Kreises hat sich bereits zweimal mit dem Thema befasst. Die Skepsis ist bei allen Fraktionen groß. Wir sollten jetzt gegenüber den Erdgaskonzernen und gegenüber der Bundesregierung deutlich machen, dass es so nicht geht!“
Der Resolutionstext fordert die Bundesregierung auf, das Bergrecht zu ändern. Notwendig ist eine frühzeitige und umfassende Information für alle Bürger und die frühzeitige und verbindliche Beteiligung der betroffenen Kommunen. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung muss verpflichtend eingeführt werden. Bis das Bergrecht dahingehend geändert ist, muss es auch im Bund ein Moratorium geben, damit die Risiken, Auswirkungen und Folgen ermittelt und fachlich neutral bewertet werden können.
Gisbert Bläsing: „NRW ist hier Vorreiter. Die Bundesregierung muss sich jetzt dem NRW-Moratorium anschließen, um unser Grundwasser, unsere Natur und uns zu schützen. Solange dieses Moratorium gilt, dürfen keine Erlaubnisse für Bohrungen, auch nur für Erkundungsbohrungen gegeben werden!“
Die GRÜNEN im Kreistag stellen klar: „Wir wollen kein Gift in unserem Boden - auch nicht für Erdgas!“
Ludger Roters
Geschäftsführer DIE GRÜNEN Kreis Höxter
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