Mit jungen Menschen in Kirchheilingen

Hirte diskutiert über Zukunft des ländlichen Raums

Kirchheilingen (m. becherer) - Im Rahmen seiner Sommertour diskutierte der CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Hirte am Montagabend im Kirchheilinger Öbsterstübchen über die Zukunft des ländlichen Raums.

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Die Teilnehmer des Stammtisches diskutierten mit Hirte über zurückgehende Freizeitangebote in der Region, den Verlust und die Wiederbelebung des Schulstandortes in Kirchheilingen, die finanzielle Ausstattung der Gemeinden im Unstrut-Hainich-Kreis sowie das Betreuungsgeld.

© Foto: privat

Zu Gast waren junge Menschen aus Kirchheilingen und den umliegenden Ortschaften. Kirchheilingen ist seit Beginn der Hirte-Sommertouren eine feste Destination für Hirte. "Was in Kirchheilingen in den vergangenen Jahren auf die Beine gestellt wurde, ist sagenhaft. Bei jedem Besuch spüre ich die Energie, die in konkrete und kluge Projekte umgesetzt wird. Beispielhaft ist die Stiftung Landleben", betont Hirte. Die Teilnehmer des Stammtisches diskutierten mit Hirte über zurückgehende Freizeitangebote in der Region, den Verlust und die Wiederbelebung des Schulstandortes in Kirchheilingen, die finanzielle Ausstattung der Gemeinden im Unstrut-Hainich-Kreis sowie das Betreuungsgeld. Hirte betonte eingangs, dass man nicht der Illusion verfallen sollte, es gebe in Zukunft mehr Geld für den ländlichen Raum. Vielmehr würde es in Zukunft darum gehen, wie die vorhandenen Mittel besser verteilt werden können. Auch die Rahmenbedingungen für kleine Gemeinden müssen gelockert werden. "Hierzu kann Politik einen Beitrag leisten. Einen Impuls, den ich aus Kirchheilingen und dem Fachdialog "Ländlicher Raum" am Vormittag in Gumpelstadt mitnehme, ist die Absenkung der Standards für kleine Gemeinden. Das beginnt bei den Feuerwehren und hört beim Straßenbau auf. Hier kann Politik viele kleine Zahnräder drehen, damit der politische Alltag für die Kommunen wieder stemmbar wird. Das werde ich auch mit meinen Berliner Kollegen besprechen", so Hirte. Auch die Erleichterungen zum Erhalt des Feuerwehrführerscheins, die der Bundestag vor einigen Monaten beschlossen hat, erläuterte Hirte. "Die politisch Verantwortlichen müssen ein Bewusstsein für den ländlichen Raum entwickeln, um die Herausforderungen von morgen zu meistern. Die weiteren Tage der Tour möchte ich nutzen, um Probleme in dieser Hinsicht aufzunehmen für meine weitere Arbeit in Berlin und vor Ort", erklärt Hirte.

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