Man sieht sie in Gärten, öffentlichen Parks, entlang der Straßen oder auf Dächern emsig arbeiten: Landschaftsgärtner. Es gibt viel für sie zu tun. Dies belegt auch die Ausbildungsquote - gemessen an den gewerblichen Arbeitskräften - von fast 11 Prozent im vergangenen Jahr. Während das Handwerk, der zweitgrößte Ausbildungsbereich überhaupt, nach veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes den höchsten Rückgang an Ausbildungsverträgen verzeichnete, ist die Zahl der auszubildenden Landschaftsgärtner in Deutschland deutlich gestiegen: Beste Aussichten für Schulabgänger also!
Nur wenige wissen, dass der Garten- und Landschaftsbau die Fachrichtung mit der höchsten Wirtschaftskraft und den meisten Auszubildenden der grünen Branche ist und dass es hier vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten gibt. Schon nach einem Jahr Berufspraxis können sich Landschaftsgärtner zum Techniker weiterbilden, um später Führungsaufgaben in Betrieben des Garten- und Landschaftsbaus zu übernehmen.
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In Zeiten, in denen der öffentliche Raum in den Städten an Bedeutung gewinnt und immer mehr Menschen sich für einen Garten interessieren, ist die Arbeit der Landschaftsgärtner bei Unternehmen, Kommunen und Gartenbesitzern gefragt: Wer gestaltet Baumalleen, Stadtparks, bepflanzt Verkehrsinseln und legt Traumgärten an? Die guten Aussichten im Garten- und Landschaftsbau (GaLaBau) wecken das Interesse vieler Schulabgänger.
Eine Berufsausbildung ist ein solides Fundament für die berufliche Zukunft. Durch zumeist drei Jahre praktische Arbeit und theoretischen Unterricht erwerben sich Jugendliche die Qualifikation, um als Arbeitnehmer in einem Job richtig Fuß zu fassen. Damit sind sie aber noch lange nicht am Ende ihrer Möglichkeiten: Manche Berufe bieten darüber hinaus viele Weiterbildungs- und Aufstiegschancen. Nur wenige wissen, dass der Garten- und Landschaftsbau die Fachrichtung mit der höchsten Wirtschaftskraft und den meisten Auszubildenden der grünen Branche ist und dass es hier vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten gibt. Schon nach einem Jahr Berufspraxis können sich Landschaftsgärtner zum Techniker weiterbilden, um später Führungsaufgaben in Betrieben des Garten- und Landschaftsbaus zu übernehmen. Andere Berufsanfänger setzen sich nach ihrer Ausbildung und anschließender zweijähriger landschaftsgärtnerischer Tätigkeit den Meisterbrief zum Ziel. Sie lernen dann in der Meisterschule unter anderem, wie man ein Unternehmen führt – und machen so den ersten Schritt in Richtung beruflicher Selbständigkeit. Neben Betriebswirtschaft steht auch Arbeitspädagogik auf dem Stundenplan, denn als Meister dürfen sie selbst beruflichen Nachwuchs ausbilden. Die praktische Ausbildung zum Landschaftsgärtner ist für viele auch die Basis für ein späteres Studium der Landschaftsarchitektur. Das Berufsziel heißt dann: Landschaftsarchitekt. In jedem Fall gibt es im Landschaftsbau hervorragende Perspektiven. Die grüne Branche boomt!
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