Danksagung der Erzdiözese an Flüchtlingshelfer

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Erste Reihe v.l.: Pfr. Koch, Soz.-arbeiterin Frau Benzait, Bürgermeister Temme, Soz.-arbeiterin Snitko, Domkapitular Dr. Witte zusammen mit den Helfern der Flüchtlingshilfe Brakel.

© Foto: privat

Brakel (ozm) - „Flüchtlingshilfe auf dem Land gilt allgemein als schwieriger als in der Stadt. In Ihrem Fall ist das allerdings nicht so!“ Mit diesen Worten sagt Domkapitular Dr. Thomas Witt, Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes Paderborn, dem Arbeitskreis Ökumenische Flüchtlingshilfe Brakel Danke für ihren Einsatz. Im Beisein von Pfarrer Wilhelm Koch und Herrn Bürgermeister Hermann Temme hebt der hohe Geistliche und der Flüchtlingskoordinator der Diözese, Hezni Barjosef, die besondere Bedeutung des Arbeitskreises hervor, der zusammen mit den beiden hauptamtlichen Caritas-Sozialarbeiterinnen, Marion Benzait und Jana Snitko, und den Mitarbeitern der Stadt Brakel viel Gutes für die Geflüchteten geleistet habe. Mehr als 150.000 Euro habe die Ökumenische Flüchtlingshilfe aus dem Flüchtlingsfond des Erzbistums für ihre Hilfe erhalten.
Pfarrer Koch und Bürgermeister Temme schließen sich diesem Dank an. Von den aktuell 305 Flüchtlingen in Brakel, seien allein 180 in Privatwohnungen, der Rest in Wohnheimen untergebracht. Dies sei eine Leistung, „die wir ohne Sie nicht so hinbekommen hätten“, so der Bürgermeister. Seit über fünf Jahren würden sich die Ehrenamtlichen, die sich in elf Teams mit verschiedenen Schwerpunkten organisieren, fürsorglich um die Geflüchteten kümmern. Pfarrer Wilhelm Koch, der unter anderen Geschenken jedem der anwesenden Helfer eine kleine Engelfigur mitbringt, drückt dies so aus: „Sie sind alle Engel für unsere Schwestern und Brüder aus vielen Teilen der Welt.“
Die beiden Caritas-Sozialarbeiterinnen berichten in einer Präsentation von der engen Kooperation von haupt- und ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern und der Stadt. „Wir profitieren von dem großen Netzwerk, das die Ehrenamtlichen mitbringen“, erklärt Marion Benzait. So steige die Zahl der Flüchtlinge, die in Arbeit und Ausbildung seien, kontinuierlich. Mittlerweile kommen Flüchtlinge, die in größere Städte abgewandert seien, wieder zurück nach Brakel, wo sie ein lebenswerteres Umfeld erfahren hätten als in der Stadt.“
Domkapitular Dr. Witt erinnert in seinen Dankesworten an das Grundgesetz des christlichen Lebens: „Wer sein Leben gewinnen will, verliert es. Und umgekehrt gilt: Nur wer bereit ist etwas herzugeben, gewinnt auch sehr viel mehr. Dies ist eine wichtige Glaubenserfahrung.“

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