Kommunalpolitische Vereinigung informierte zu Haushalten der Kommunen

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(V.l.) Gerhard Handermann, Hans-Dieter Fleischer und Werner Dürdoth.

© Foto: privat

Brakel (wri) - Die Kommunalpolitische Vereinigung im Kreis Höxter hatte zu einem Seminar nach Brakel unter dem Motto „Kommunale Haushalte 2017„ eingeladen. Über 20 Interessierte aus allen Stadtteilen des Kreises kamen zu dem dreistündigen Seminar. Als Referenten standen Kreiskämmerer Hans-Dieter Fleischer und Kreisfachbereichsleiter für Jugend und Soziales, Gerhard Handermann zur Verfügung. Neben vielen Einzelaspekten im Kreishaushalt und der Tatsache, dass der Anteil des Fachbereiches Jugend und Soziales cirka 60 Prozent im Haushalt ausmachen, wurde die Kreisumlage eingehend dargestellt. Unter dem Gesichtspunkt „10 Städte – ein Kreis“ konnte an mehreren Beispielen das Zusammenwirken in der kommunalen Familie aufgezeigt werden. Aufgaben, die der Kreis zentral für alle zehn Städte erledigt, führen zur effizienteren und somit kostengünstigeren Ausführungen. Da der Kreis über keine eigene Steuereinnahme verfügt, wird dies unter anderem durch die Kreisumlage mitfinanziert. Trotz aller Sparbemühungen und Programme, die vorbeugend wirken sollen, sahen viele in der Runde den Anstieg der Soziallasten für die kommunalen Haushalte. Der Ruf nach dem Konnexitätsprinzip, d.h. wer die Gesetze macht, muss sie auch mit den finanziellen Mitteln ausstatten, war in der Runde deutlich zu vernehmen. KPV Kreisvorsitzender Werner Dürdoth fordert gerade hier die rot-grüne NRW Landesregierung auf, dieses zur Entlastung der kommunalen Haushalte auch einzuhalten. Der Vorsitzende bedankte sich am Ende bei den beiden Referenten für die umfangreichen fachlichen Informationen und den Teilnehmern für die konstruktiven Diskussionsbeiträge.

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