Stahle (ovr) - In Stahle trafen sich Eltern, ähnlich wie auch in Albaxen und Lüchtringen, um mit den Vertretern der örtlichen Politik über die Situation der Grundschule vor Ort zu sprechen. Nach den Informationen und Planungen, die zur Zeit vorliegen, gibt es viele Fragen, Unsicherheiten und Sorgen wie es mit der Schule in Stahle weiter geht. Gerade an der Grundschule in Stahle macht sich der Geburtenrückgang besonders bemerkbar und eine Eigenständigkeit der Schule ist bereits in den nächsten Jahren in großer Gefahr. Die anwesenden Eltern machten deutlich, dass ihnen eine vertraute, ortsnahe Lösung für ihre Kinder wichtig wäre, wobei die Qualität der Schule und ein anspruchsvoller Unterricht auch eine große Rolle spielen. Die Verantwortlichen aus dem Ortsausschuss und den Parteien unterstützen dieses Vorhaben ausdrücklich. Ortsausschussvorsitzende Beate Rehker konnte vermelden, dass es vor den Sommerferien keine endgültige Entscheidung in der Schulstandortfrage mehr geben wird. Damit haben alle Beteiligten mehr Zeit gewonnen, um gemeinsam, auch partei- und ortsübergreifend, möglichst nach einvernehmlichen Lösungen zu suchen. Dabei gilt es auch die Fragen der Nutzung der Sporthallen und Schulen durch die Vereine mit zu lösen. Als nächstes wird man die Vorstellung der Ergebnisse der Elternbefragung abwarten, um dann möglichst zeitnah das weitere Vorgehen miteinander abzustimmen. Die anwesenden Eltern und Politikvertreter waren sich einig, dass es hier um die beste Lösung für die Kinder in Stahle gehen muss, die dann aber auch zukunftssicher sein sollte.
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