"Krone der Schöpfung"

Vernissage fasziniert mit fröhlicher und entspannter Atmosphäre

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Künster Hans Jürgen Thoms und Heidelinde Kropp vom Heimat- und Kulturverein Polle.

© Foto: Heinz Winter

Polle (ozm) - Der Heimat- und Kulturverein Polle hatte ins Haus des Gastes auf dem Burggelände zur Vernissage mit dem Künstler Hans Jürgen Thoms geladen. Bereits vor den Begrüßungsworten herrschte eine zu den Werken überaus passende fröhliche und entspannte Stimmung. Der Raum der kleinen Galerie war mit den ca. 60 Gästen gut besucht und es ergaben sich so viele angeregte Gespräche, dass Heidelinde Kropp vom Heimat- und Kulturverein charmant unterbrechen musste. Sie begrüßte die Gäste aus nah und fern, die anwesenden Politiker, Herrn Möller, den Vertreter der sponsorenden Sparkasse Hameln-Weserbergland sowie den lebensfrohen Künstler. Kropp berichtete, dass sie auf einer Vernissage des Kunstkreises Holzminden im Schloss Bevern vor dem Bild „Eng“ fasziniert stehen geblieben wäre und sich damals vorgenommen habe, den Menschen kennenzulernen, der die Welt aus diesem besonderen Blickwinkel sieht. Sie hoffe, dass noch eine Menge Besucher bis zum Ende der Ausstellung ebenso große Freude wie sie beim Betrachten von Thoms Werken haben werden.
Sie übergab das Wort an Polles Bürgermeisterin Ulrike Weißenborn, die als Hausherrin die Gäste begrüßte und dies mit einem Kompliment an den Künstler und den Kulturverein für diese nicht ganz alltägliche Ausstellung verband. Ein Dank ging an Heidelinde Kropp für die PR-Arbeit und für ihren Einsatz bei der Vorbereitung der Ausstellung auch an Agnes Loreck und Gretel Heil, die zudem für das leibliche Wohl der Gäste sorgten.
Anlässlich dieser Ausstellungseröffnung in Polle stellte Thomas Tigges vom Kunstkreis Holzminden den Maler und seine besondere Arbeitsweise vor: „... Hans Jürgen Thoms räumt dem Menschen in seinen Kunstwerken eine Sonderstellung ein, hinterfragt diese aber gleichzeitig. Seine präzise Gratwanderung zwischen Humor und Dramatik ist ein einziger Balanceakt zwischen dramatisch Psychischem und dem Umschlagen in eine Situation des Komischen. Thoms ist eigentlich ein malender Psychologe, eher Analytiker als Therapeut. Er skizziert Menschen in Momenten, in denen sich etwas entscheidet, zum Guten oder zum Schlechten. Seine Protagonisten scheinen dieser Situation ausgeliefert zu sein, dennoch sind Achtung und Menschenliebe in den Bildern Thoms immer gegenwärtig... Und diese Sensibilität finde ich so sympathisch an dem Maler Hans Jürgen Thoms.„ so Tigges.
Nachdem Hans Jürgen Thoms mit ein paar „aufklärenden“ Worten den Zugang zu seinen dramatisch-humorvollen Bildern vermittelte und seinerseits die Gäste begrüßte, überreichte Frau Kropp eine kleine, Polle typische Erinnerung an diesen Tag und erklärte die Ausstellung offiziell als eröffnet.
Im Gästebuch findet sich ein bezeichnender Eintrag: „Sehr eindrucksvoll, sehr gruselig. Respekt! Deix ist tot, es lebe Thoms!“
Die Ausstellung „Krone der Schöpfung“ ist zu sehen Mo., Mi., Fr. von 9 bis 12.30 Uhr; Di., Do. von 14 bis 17 Uhr und Sa. von 10 bis 12 Uhr, Sa., So. und an Feiertagen auch von 14.30 bis 16.30 Uhr.

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