Moderne Feuerwehrtechnik vorgestellt

FFW Schleusingen - "Tag der offenen Tür" am 1. Mai 2012

Schleusingen (wotan) - Am 1. Mai 2012 ab 10.00 Uhr war am Feuerwehrgerätehaus in Schleusingen, Professor-Franke-Platz großes Feuerwehrfest und "Tag der offenen Tür".

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Neuaufnahmen durch den Dienstherren

© Foto: wotan

Nach gut besuchtem Frühschoppen zog es ab 14.00 Uhr viele Schaulustige zur Vorführung der Feuerwehr, unter ihnen auch der Dienstherr der Floriansjünger, Bürgermeister Klaus Brodführer. Die Kameraden überreichten ihrem Chef einen Blumenstrauß und gratulierten zur Wiederwahl als Bürgermeister.
Mathias Triebel erläuterte den Zuschauern die Einsatzmöglichkeiten des modernen Drehleiterfahrzeugs, welches auf einen stolzen Anschaffungspreis von 630.000 Euro verweisen kann.

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Bergung einer "verletzten Person"

© Foto: wotan

Die Rettungshöhe beträgt 32 Meter und die Leiter hat einen Anstellwinkel von 75 Grad. Auf den Korb kann eine Krankentrage zur Bergung verletzter Personen aufgesetzt werden, in welcher eine Schleifkorbtrage mit Verletzten befestigt wird. Der Notarzt oder ein ausgebildeter Feuerwehrmann bleibt im Korb zur Betreuung des Verunfallten. Die Leiter kann auch vom Korb aus gesteuert werden. Nach der Rettung aus der Höhe wurde die Rettung aus der Tiefe vorgeführt. Hierzu ist ein Flaschenzug am Korb befestigt worden, dessen Seil 60 Meter lang ist und bei einer 1:3-Übersetzung bis zu einer Tiefe von 20 Metern reicht.
Zur Ortung Verletzter kann eine 17.000 Euro teure Wärmebildkamera vom Typ MSA-Auer eingesetzt werden. Mit einem sogenannten Roll-Gliess wurde zuerst der Verletzte geborgen, anschließend ist der Retter aus dem Loch herausgezogen worden. Bei engen Schächten kann die Schleifkorbtrage auch senkrecht angehangen werden.

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Multifunktionskorb am Ende der Drehleiter

© Foto: wotan

Nach der Bergung aus der Höhe und Tiefe erfolgte die Demonstration des Löschangriffs mit der Drehleiter. Auf dem Korb wurde ein Monitor montiert, zu dem über die Drehleiter ein Löschschlauch führt und der für Innenangriffe einen Anschluss für einen im Korb befindlichen C-Schlauch besitzt. Zum Schutz der im Korb stehenden Einsatzkräfte versrpühen drei Düsen einen Wassernebel nach vorne.
Nach der Demonstration dankte Bürgermeister Klaus Brodführer der Feuerwehr für ihren ständigen Einsatz zum Wohl der Stadt, nahm sechs Kinder in die Jugendfeuerwehr auf und ernannte einen Feuerwehrmann.
Die Schleusinger und ihre Gäste konnten sich davon überzeugen, ihre Freiwillige Feuerwehr ist mit modernster Technik ausgerüstet und beherrscht diese auch sicher. Bleibt ungeachtet dessen zu hoffen, dass sie diese Fähigkeiten nicht oft im Ernstfall beweisen muss.

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